Herzlich Willkommen auf der Homepage des SC Rattersdorf - Liebing

SC Großwarasdorf - SC Rattersdorf 2:4

Die Aufstiegsfrage war schon vor der letzten Runde entschieden und doch ging es bei diesem Spiel um einiges. Großwarasdorf wollte im Fernduell den SV Oberloisdorf doch noch abfangen und sich den Meistertitel der 2. Klasse Mitte sichern. Unsere Ambitionen waren auf den 3. Tabellenplatz fokussiert; vor allem aber wollten wir ungeschlagen und die beste Frühjahrsmannschaft bleiben.

Die Anfangsphase gehörte Großwarasdorf, die rund um Torjäger Laszlo Egle Druck aufbauten und diesen häufig mit langen Bällen gut in Szene setzten. Schon nach 5 Minuten mussten wir den Ball aus dem eigenen Netz holen. Eben dieser Laszlo Egle wurde mit einem weiten Ball gesucht, was unsere Abwehr vorausgesehen hatte und die Abseitsfalle zuschnappen lassen wollte; das wäre auch gut gelungen, hätten wir nicht einen anderen aus dem Rückraum gestarteten Großwarasdorfer übersehen, der aus spitzen Winkel scharf ins lange Eck zum schnellen 1:0 einschoss.

Wer nun dachte, „So das war’s mit unseren Zielen“ kennt unseren neuen Teamspirit nicht, der uns im Frühjahr so oft charakterisierte. Mit breiter Brust und viel Spielfreude schüttelten wir diesen Schock rasch ab und nachdem die Großwarasdorfer bis ca. Minute 20 noch 2-3 Möglichkeit hatten, gehörte das Spiel uns.

Schnelle Kombinationen, Spielverlagerungen und immer wieder gefährliche Vorstöße in den Strafraum waren die Folge. Eine dieser Aktionen schloss Roland Szalai vom 16er mit einem schönen, cleveren Schuss unhaltbar ins rechte Tormanneck ab. Und so ging es weiter. Wir hatten nicht dramatische, hochkarätige Chancen, aber Gegner und Ball wurden kontrolliert und die Aktionen wurden ansehnlich abgeschlossen; immerhin spielten wir auswärts gegen den Tabellenzweiten.

Bei einem Tumult am Fünfer wurden Freh Michael und Balint Nemeth am Torschuss gehindert und den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Schmidt gewohnt souverän. Wir hatten das Spiel gedreht!

In Halbzeit zwei verstärkte sich dieses Bild. Wir spielten immer besser, die Großwarasdorfer waren ständig einen Schritt zu langsam und so war es klar dass für diese das nicht lange gut gehen würde. Einen Freistoß konnte der gegnerische Goalie nur kurz abwehren und Balint Nemeth war mit dem vorentscheidenden 1:3 zur Stelle. Zu guter Letzt schoss nach wunderschöner Flanke Zsolt Hegyesi volley das Leder zum 1:4 in die Maschen. Der Anschlusstreffer war nur noch Kosmetik.

Gratulation an diese so überzeugende Leistung, bei der wir souverän und sehr selbstbewusst aufgetreten sind, sodass selbst nach dem frühen Rückstand niemand an die Möglichkeit einer Niederlage geglaubt hatte.

Gratulation an die gesamte Mannschaft zu einer unvergesslichen Frühjahrssaison in der wir ungeschlagen geblieben sind und mit 9 Siegen und nur 3 Unentschieden satte 30 Punkte geholt haben! Nun geht’s in den verdienten Urlaub, doch nach der Saison ist vor der Saison. Mal sehen wohin uns der frische Wind, der gerade durch dieses Team weht, uns nächste Saison noch hinbringen wird.

Die Reserve verlor unverdient 1:0 und belegte aufgrund der in den letzten Wochen wieder vermehrt angespannten Personalsituation nur den mittelmäßigen 9 Tabellenplatz.

SC Rattersdorf - SC Dörfl 1:0

Der Sommer hatte Einzug gehalten und da sollte ein müder Sommerkick nicht lange auf sich warten lassen.

Praktisch mit dem Anpfiff gingen wir mit 1:0 in Führung. Ein weiter Ball ins Zentrum den Andreas Wanger schön aufspielte und Roland Szalai schoss scharf und platziert in die lange Ecke zum schnellsten Tor unserer Saison ein. Na bitte, das war doch vielversprechend. Aber leider passierte aus unserer Sicht danach kaum mehr was.

Zwar waren wir in der ersten Halbzeit feldüberlegen und ein paar Vorstöße auf der Seite sahen ganz gut aus, aber wirklich entfesselt wirkte das nicht. Dörfl, die schwächste Frühjahrself, spielte in dieser Phase ganz gut mit und hatte auch in Halbzeit eins noch eine 100%ige, die aber nicht genutzt wurde.

In Halbzeit zwei verschlechterte sich unser Spiel noch mehr. Nach vorne ging praktisch nichts mehr und aus den großen Räumen die uns die Dörfler zum kontern boten, zogen wir keinerlei Nutzen. Der Gegner hingegen spürte unsere Schwächen und spielte beherzt nach vorne. Mehrere gute bis sehr gute Chancen wurden aber nicht genutzt und auch bei einem Stangenschuss hatten wir viel Glück nicht den Ausgleich zu kassieren.

Schon richtig, wir waren stark ersatzgeschwächt, unsere beiden ungarischen Stürmer krank bzw. verletzt und hätten normalerweise gar nicht spielen sollen und ob der Hitze hatten viele eher mit sich selbst als mit dem Gegner Probleme. Und Dörfl war nicht so schwach wie die Tabelle vermuten ließ. Daher muss man fairerweise sagen, dass der Sieg glücklich war und Dörfl sich durchaus zumindest ein Remis verdient hätte. Aber mein Gott, ist halt so und wir sind weiter ungeschlagen!

Weil aber alle der Top 5 Mannschaften voll punkteten sind wir von unseren Saisonzielen nun nicht näher oder weiter entfernt als vorige Woche. Im letzten Spiel gegen Großwarasdorf heißt es nun nochmals alles zu geben und uns so die Butter vom hervorragend schmeckenden Frühjahrsbrot nicht mehr nehmen zu lassen.

Die Reserve verlor sang und klanglos 1:3.

SC Bad Sauerbrunn - SC Rattersdorf 1:1

Bad Sauerbrunn erwarteten wir als den stärksten Gegner im Frühjahr, hatten sie doch ebenso wie wir eine hervorragende Rückrunde gespielt und zu Hause noch nicht verloren.

Sehr konzentriert und aggressiv zu beginnen lautete unsere Devise und so schnürten wir den Gegner in den ersten 20 Minuten richtiggehend ein. Zwei Topchancen waren die Folge und beim dritten Mal zog Zsolt Hegyesi auf den Goalie zu, umspielte diesen und wurde rotwürdig am Einschuss gehindert. Es gab zwar Elfmeter, die fällige rote Karte blieb aber leider aus. Den Penalty verwertete wie schon so oft Christoph Schmidt sicher. U

nd es ging weiter nach vorne und wir hätten schon 3:0 führen müssen, als aufgrund einer Unachtsamkeit bei einer Flanke ein Sauerbrunner glücklich zum Ball kam und ebenso glücklich zum unverdienten 1:1 einnetzte.

Nach der Pause ein etwas offenerer Schlagabtausch. Wir wollten unbedingt gewinnen und machten ein bisschen auf. Das Resultat waren gezählte drei gute Möglichkeiten der Heimelf wobei auch einmal die Außenstange schlimmeres verhinderte. Auf der Habenseite stehen aber sicherlich 8-9 Topeinschußmöglichkeiten und es war wie verhext, es sollte an diesem Tag wohl nicht sein.

Zsolt Hegyesi lief nur in den zweiten 45 Minuten 4 (!) mal alleine aufs gegnerische Tor zu, zwei weitere male scheiterte Roland Szalai und auch Christoph Schmidt und Balint Nemeth ließen Hochkaräter aus.


Aber macht nichts Jungs, wir waren die bessere Mannschaft und sind weiter ungeschlagen. Da nun die Aufstiegschancen nur noch im Promillebereich liegen, definieren wir nun unsere Saisonziele folgendermaßen: Wir wollen das beste Rückrundenteam bleiben und den 3. Tabellenplatz verteidigen. 3 Punkte gegen Dörfl am Sonntag bei unserem letzten Heimspiel sollen dazu maßgeblich beitragen!

Die Reserve vernebelte ebenso viele Möglichkeiten und spielte auch 1:1

SC Rattersdorf - SV Oberloisdorf 2:1

Am Samstag war wegen der langen Regenfälle an ein reguläres Meisterschaftsmatch nicht zu denken und so fand das Spitzenspiel der besten Frühjahrsmannschaft gegen den Tabellenführer aus Oberloisdorf am Pfingstsonntag statt.

Bei perfektem Fußballwetter und wunderschönem Rasen gingen es die beiden in defacto Bestbesetzung spielenden Kontrahenten sehr taktisch an. Oberloisdorf verzichtete auf Pressing und war sich bewusst, dass ein Unentschieden den Aufstieg fixieren würde. Wir selbst gingen konzentriert ans Werk wobei unser Hauptaugenmerk auf der Neutralisierung der starken Oberloisdorfer Legionäre lag.

Vor allem der wendige Lazar bereitete uns trotz aller Aufmerksamkeit das ganze Spiel über Probleme; und er war es auch der, nachdem er zu viel Platz am 16er hatte, mit einem platzierten Schuss bereits in der 4. Spielminute die Oberloisdorfer in Führung schoss. Der Schock saß aber nicht tief und Dominik Schermann stand in der 9. Minute bei einem Eckball goldrichtig und köpfelte zum 1:1 ein (offizieller Torschütze ist Zsolt Hegyesi, der den Ball, der ohnehin über die Linie gegangen wäre sicherheitshalber noch „reinspitzelte“).

Danach ein durchaus ansehnliches Spiel, bei dem ganz klar ersichtlich war, dass hier zwei Spitzenteams der 2. Klasse Mitte am Werk waren, doch Chancen gab es hüben wie drüben kaum.

Die Feldüberlegenheit aus der ersten Halbzeit nahmen wir volley in die zweiten 45 Minuten mit und dominierten weiterhin Mittelfeld und Gegner. In dieser Phase hatte Oberloisdorf kaum etwas entgegenzusetzten wobei viele Chancen ließen sie trotzdem nicht zu. Und so war es wieder einmal (wie oft hab ich diese Phrase in den letzten 8 Spielen schon verwendet?) Zsolt Hegyesi der dem Spiel den Stempel aufdrückte und für den Siegestreffer sorgen sollte. Nach kampfstarker Balleroberung schickte Philipp Hutter unseren Sturmstar auf die Reise, der zündete seinen berühmten Turbo, überrannte 2-3 Spieler und schob allein auf den Goalie zulaufend in der 52. Minute souverän zum 2:1 ein.

Nun änderten wir die Taktik und zogen uns zurück um im Konter das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Oberloisdorf kam nun besser auf und versuchte mal mit hohen Bällen, mal spielerisch unsere Abwehr zu knacken. Gefährlich wurden sie allerdings erst in den letzten 15 Minuten. Hier ist ein Kopfball den Gabor Schmidt noch von der Linie kratzte genauso zu erwähnen wie ein Lattenknaller aus 25 Metern.

Leider nutzen wir selbst den uns gegebene Raum für die Konter zu wenig effizient und hätten bei ein bisschen mehr Konzentration wohl schon früher das beruhigendere 3:1 machen können.

Trotz allem geht der Sieg schon in Ordnung, obwohl Oberloisdorf mit einem technisch starken und variantenreichen Spiel überzeugte. Mit diesem Sieg sind wir nun bereits 9 (!) Spiele ungeschlagen und halten die Aufstiegstür weiterhin einen kleinen Spalt offen.

Nächste Woche geht’s auswärts gegen die ebenfalls sehr erfolgreiche Frühjahrsmannschaft aus Bad Sauerbrunn, die diese Woche allerdings eine bittere Niederlage gegen Frankenau hinnehmen mussten.

Die Reserve verlor nach eher schwachem Spiel gegen einen besseren Gegner 2:4.

ASKÖ Raiding - SC Rattersdorf 1:5

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ und so war es auch dieses Jahr so, dass wir uns die wundersame Heilung des Raidinger Rasens erträumt haben. Doch wir wurden wieder einmal herb enttäuscht und so war sowohl in der Reserve als auch in der Kampfmannschaft das ruppige Terrain der stärkste Gegner.

So wie Freitag lange trainiert, begannen wir von Beginn an unsere Taktik, mit langen Bällen das unbespielbare Mittelfeld zu überbrücken, umzusetzen. Bereits in den ersten 5 Minuten ließen wir 2 Topchancen liegen und bestimmten weiterhin das Spielgeschehen. Doch gegen den Spielverlauf gelang nach einer Kette von Nachlässigkeiten den Gastgebern das 1:0, wobei unser sonst kaum geprüfte Gabor Schmidt zu allem Überdruss noch am falschen Fuß erwischt wurde.

In den ersten 45 Minuten taten wir uns ein bisschen schwer, waren aber die klar bessere Mannschaft und hatten sicherlich 6-7 richtig gute Möglichkeiten. Das hoch verdiente 1:1 leistete Zsolt Hegyesi nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß per Abstauber.

Gleich nach der Pause dann die Schlüsselszene: Eine Hereingabe prallte dem Raidinger Libero auf den Arm und der das ganze Spiel souveräne Schiedsrichter entschied zurecht auf Elfmeter für uns. Dem Libero gefiel das gar nicht und sagte dem Referee ein paar nette Dinge, worauf der Referee sich beim Libero mit einem netten roten Ding bedankte. Den Elfer verwandelte Christoph Schmidt zum 2:1.

Und jetzt spielten wir Raiding gekonnt an die Wand. Immer wieder über die Flanken brachen wir gefährlich in den Straftraum ein und kombinierten überall sehr gefällig. Beim 3:1 bekam Philipp Hutter den Ball am 16er, schaute kurz auf wo der Goalie stand und versenkte gekonnt den Ball im langen Eck. Das 4:1 besorgte Manuel Bauer, der eine wirklich schöne Aktion über unsere rechte Seite nach Stangelpass scharf vollendete. Der Abschluss war symptomatisch für die ganze zweite Hälfte. Zsolt Hegyesi und Manuel Bauer erkämpfen sich mit gutem Pressing den Ball weit in der Hälfte des Gegners, setzten Christoph Schmidt optimal ein und seine uneigennützige Hereingabe drückt Dominik Schermann zum 5:1 Endstand über die Linie.

Bravo Jungs, mit diesem Auswärtsdreier haben wir nun schon mehr Punkte als im gesamten Herbst ergattert und sind bei einem Torverhältnis von 20:6 schon 8 (!) Runden ungeschlagen.

Für den Kracher am Samstag gegen Oberloisdorf kann man jetzt nur sagen: Es ist angerichtet!

Die Reserve gewann mit gerade mal 11 Mann (kein Ersatzspieler) 3:2.

SC Piringsdorf - SC Rattersdorf 1:1

Wie in der vergangenen Woche zeigte der Gegner in der Anfangsphase viel Respekt und überließ uns in den ersten 5-10 Minuten vollkommen das Spiel. Allerdings mit einer etwas ungewöhnlichen Aufstellung ermutigten wir den Gegner zusehends und schnell übernahm Piringsdorf das Kommando.

Weite hohe Bälle überbrückten unser nominell starkes Mittelfeld zunehmend und viele Unaufmerksamkeiten unsererseits ermöglichten zahlreiche Chancen des Gegners in der Hälfte eins. Einmal rettet Gabor Schmidt alleine vor einem Angreifer, bei mehreren Eckbällen brannte der Hut lichterloh, Roland Szalai rette mal vor der Linie und ein andermal köpfelte ein Piringsdorfer alleine vor dem Tor nur die Querlatte an.

Und so war das 0:1 aus unserer Sicht nur eine logische Folge der unorganisierten Spielweise. Bei einem Eckball wurde nicht ordentlich mit den Gegnern mitgesprungen und so segelte der Ball unhaltbar ins lange Kreuzeck. Unser Offensivspiel?...tja, das fand in den ersten 45 Minuten nicht schlichtweg statt, Zufallsaktionen und Eckbälle ausgenommen.

Die Führung war vollkommen verdient und Piringsdorf versäumte es in Hälfte eins den Sack frühzeitig zuzumachen.

Nach dem Seitenwechsel zunächst ein unverändertes Bild und in den ersten 10 Minuten kam Piringsdorf zu zwei dicken Möglichkeiten, doch die Latte und etwas Unvermögen deren Stürmer halfen uns den Rückstand knapp zu halten.

Doch dann besannen wir uns auf eine bei uns nicht unbedingt allzu häufig gesehene Fähigkeit: Kämpfen! Wir glaubten an unsere Chance und vor allem dank einer Systemumstellung (Roland Szalai und Zsolt Heygesi wechselten vom Mittelfeld in den Sturm) wurden wir nun endlich gefährlicher. Wir ließen mehrere dicke Gelegenheiten aus, ehe es wieder einmal Zsolt Heygesi war, der nach Vorlage von Andreas „Tarzan“ Reiter das 1:1 bewerkstelligte.

In den letzten 10 Minuten kämpften wir weiter und versuchten noch den Siegestreffer zu erzielen, doch dieser wäre an diesem Tag mit Sicherheit ungerecht gewesen.

Insgesamt können wir aus dem Spieltag die letzte 30 Minuten als etwas Positives mitnehmen, das Unentschieden war aber über die gesamte Spieldauer und aufgrund der Chancenverteilung eher das Maximum das wir uns verdient haben.

Nächste Woche spielen wir bereits am Samstag das große Gemeindederby gegen Mannersdorf. Wieder in Vollbesetzung und nach der herben Herbstniederlage brennen wir schon darauf!

Die Reserve verlor leider wieder, diesmal 0:5.

SC Rattersdorf - SV Lutzmannsburg 1:1

Nicht umsonst sollten wir vor den Lutzmannsburgern gewarnt haben. Denn nach 4 Siegen in Folge wollten wir nicht übermütig werden und am Boden der Realität bleiben.

Die erste Halbzeit waren wir grundsätzlich besser und hatten auch mehrere hochkarätige Chancen, die allesamt leider zu lässig versemmelt wurden. Michael Freh, Christoph Schmidt und Zsolt Heygesi vernebelten jeweils 100%ige. Lutzmannsburg kämpfte brav, brachte aber nicht viel zusammen.

In den zweiten 45 Minuten dann ein ausgeglichenes Spiel mit offenem Schlagabtausch. In der 56. Minute war es dann soweit und Gabor Schmidt musste nach fast 300 Spielminuten ohne Gegentor den Ball passieren lassen. Ein Abspielfehler im Spielaufbau wurde zu einem schnellen Konter genützt und ein Missverständis später stands 0:1. Wir steckten nicht auf und kamen durch einen berechtigten Elfmeter, den Christoph Schmidt verwandelte, zum verdienten Ausgleich.

Danach wieder Chancen hüben wie drüben. Leider spielten wir nach gelb-rot für Zsolt Banfalvi die letzten 15 Minuten mit nur 10 Mann und waren in der Schlussminute sehr glücklich, als der sonst gute Schiri ein eher reguläres Tor der Lutzmannsburger wegen Foulspiel nicht anerkannte.

Insgesamt konnte das Fehlen von Philipp Hutter im Mittelfeld nicht kompensiert werden und der Heimsieg wurde aufgrund der schlechten Chancenauswertung in Halbzeit eins vergeben.

Nächste Woche geht’s gegen Piringsdorf darum an der Tabellenspitze dran zu bleiben und Stimmung für die folgenden Derbys gegen Mannersdorf und Oberloisdorf zu machen.

Die Reserve verlor trotz eines nominell hochwertigen Kader sang und klanglos 4:7.

SC Unterpullendorf - SC Rattersdorf 0:2

Im Spitzenspiel der 2. Klasse Mitte trafen wir auswärts auf die bis dahin erfolgsreichste (4 Siegen hintereinander) Frühjahrsmannschaft.

Da aber auch wir heuer noch keinen Punkt abgegeben hatten, versteckten wir uns überhaupt nicht; ganz im Gegenteil, denn von der ersten Minute an beherrschten wir Unterpullendorf vor allem im Mittelfeld durch ein aggressives, lauf- und spielstarkes Auftreten. Bei der gesamten Mannschaft bemerkte man den unbedingten Willen zum Sieg, der gegen Pöttsching phasenweise ein wenig gefehlt hatte.

Bereits nach wenigen Minuten tauchte nach Traumpass von Philipp Hutter der an diesem Tag emotional besonders geladene Christoph Schmidt alleine vor dem gegnerischen Tor auf, vergab aber leider die erste 100%ige. In dieser Tonart ging es weiter und Unterpullendorf gelang kaum Entlastung. Immer wieder öffneten wir mit schönen Kombinationen Räume und drangen gefährlich in den gegnerischen Strafraum ein.

Nicht weniger als 11 Eckbälle in der ersten Hälfte bezeugen unsere Dominanz. Und aus einem dieser immer ausgezeichnet geschossenen Corner resultierte auch das verdiente 0:1, als Michael Freh am langen Eck goldrichtig stand und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Danach hatte Unterpullendorf etwas bessere 5 Minuten, aber nur 2 Schüsse auf unser Tor in Halbzeit eins war deren magere Ausbeute. Nach einem weiteren Eckball kam es zu einem Gestocher im Unterpullendorfer Fünfer, bei dem der Ball selbst nach Aussage der Unterpullendorfer Zuschauer zweimal hinter der Torlinie war und zudem einmal ein Verteidiger den Ball mit der Hand aus dem Tor schlug. Der sonst gute Schiedsrichter sah leider alles nicht und so ging es nur mit dem 0:1 in die Pause.

Die zweiten 45 Minuten waren geprägt vom vehementen Willen der Unterpullendorfer das Ruder nochmals herumzureißen. Aber das Rezept mit weiten, hohen Bällen deren Toptorjäger Legoza in Szene zu setzten war an diesem Tag schlichtweg das falsche und so gab’s nur 2-3 Chancen (eine davon eine 100%ige) auf Seiten der Gastgeber.

Aus einer durchgehend soliden Abwehr, gestärkt durch einen bei allen hohen Bällen makellosen Goalie Gabor Schmidt setzten wir immer wieder gute Konter und hatten auch in Hälfte zwei die klar besseren Tormöglichkeiten. Nach einem der vielen gewonnenen Zweikämpfe von Roland Szalai zündete wieder einmal Gabor Hegyesi den Turbo, rannte zwischen den beiden Innenverteidigern einfach gerade durch, überspielte in gewohnter Weise den Goalie und schob in Minute 66. zum 0:2 ein.

Danach das gewohnte Bild; hohe Bälle des Gegners die von unserer Abwehr immer souverän entschärft wurden, viele von uns gewonnene Zweikämpfe im Mittelfeld und Räume zum Konter. Bei ein bisschen mehr Konsequenz hätten wir sogar noch 1-2 Tore mehr machen können, zumal z.B. ein Schlenzer von Roland Szalai seinen Meister nur noch im Lattenkreuz fand.

Wermutstropfen des Tages sind die beiden gelben Karten gegen Dominik Schermann und Philipp Hutter, die damit beim nächsten Heimspiel fehlen werden.

Vor allem die erste Halbzeit war mit Sicherheit einer der besten Leistungen die der SC Rattersdorf/Liebing in den vergangenen 3-4 Jahren gezeigt hat. Nun heißt es aber trotz der 12 Punkte in 4 Spielen am Boden zu bleiben und nächste Woche gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Lutzmannsburg den gebotenen Respekt und genügend Spannung aufzubauen um die Siegesserie fortzusetzen.

Die Reserve verlor leider stark ersatzgeschwächt mit 1:4.

SC Rattersdorf - SV Pöttsching 1:0

Nach zwei Siegen und dem somit perfekten Start in die Frühjahrsmeisterschaft wollten wir uns gegen den Tabellenvorletzten keine Blöße geben und mit einem Heimsieg nachlegen.

Das Spiel verlief nicht ganz nach dem einstudierten Drehbuch. So wollten wir von Beginn an Druck machen und mit einem schnellen Tor den Willen der Pöttschinger brechen. Leider ist uns das nicht wirklich gelungen.

Etwas verhalten und nicht konsequent genug im Spielaufbau taten wir uns gegen tief und kompakt stehende Pöttschinger etwas schwer. Mit einigen Distanzschüssen sorgten wir für Gefahr, Durchstöße auf den Flanken waren aber Mangelware. Pöttsching verteidigte geschickt, wurde aber selbst über 90 Minuten nicht gefährlich. Unser Mittelfeldmotor stockte, alle Schlüsselspieler schienen ein wenig die Handbremse angezogen zu haben. Es war wohl ein gefälliges Spiel und auch nicht wirklich schlimm anzuschauen, aber richtige Torraumszenen waren in den ersten 45 Minuten Mangelware.

Nach der Pause wurde es etwas besser, wir kamen zu mehr und auch hochkarätigen Chancen. So vergaben Roland Szalai, Christoph Schmidt und auch Csaba Hegyesi 100%ige Einschussmöglichkeiten. Als alle schon nicht mehr daran glaubten passierte es dann doch. Eine der vielen Flanken wurde schön auf den 5 gezirkelt und unser neuer Goalgetter Csaba Hegyesi verlängerte in der 83. Spielminute zum vielumjubelten 1:0.

Danach passierte für Rattersdorfer Verhältnisses auch Sonderbares. Wir spielten den knappen Vorsprung derart abgebrüht und souverän nach Hause, dass man schon meinte hier spielt Juve seinen Dreier gegen Dortmund heim. Bravo auch dazu! Die  Drei Punkte waren fix eingeplant und konnten schlussendlich  höchst verdient eingetütet werden. Manchmal muss man halt auch ein bisserl Geduld haben.

Nächste Woche wird die Aufgabe ungleich schwerer, wenn wir bei der besten Frühjahrsmannschaft in Unterpullendorf zu Gast sind. Aber mit 3 Siegen hintereinander und dem Wissen um die eigenen Stäken müssen wir heuer vor niemanden Angst haben.

Die Reserve erarbeitete sich diesmal leider nur ein 3:3.

SC Unterrabnitz - SC Rattersdorf 2:3

Unterrabnitz bat uns in der Osterwoche bereits am Karfreitag zum Tanz und nicht ungern nahmen wir ob der zu erwartenden „Osterfeuerausfälle“ dankend an.

Die ersten Minuten gehörten ganz uns. In Bestbesetzung agierten wir aggressiv und spielten uns immer wieder schön durchs Mittelfeld, wurden aber vorerst nur mit ein, zwei Schüssen gefährlich. Wie aus dem nichts dann aber ein Konter und bum schon stand´s nach einem sehr schönen Drehschuss, der sich ins lange Kreuzeck senkte 1:0 für die Hausherren.

Ein wenig geschockt davon übernahmen die davor sehr unsicher wirkenden Unterrabnitzer etwas das Kommando. Nach ein paar Gedenkminuten unsererseits versuchten wir das Zepter wieder in die Hand zu nehmen, doch waren es die Unterrabnitzer die durch Konter immer wieder gefährlich wurden. Eine abgerissene Flanke an die Latte war aber die größte Ausbeute.

Dann wurde es richtig interessant! Nach schöner Kombination und Vorlage von Michael Freh schob unser Neuzugang Zsolt Hegyesi zum 1:1 ein. Kurz darauf war Dominik Schermann nach einem Freistoß am langen Eck zur Stelle und brachte uns mit 2:1 in Führung.

Nun wollte der Schiedsrichter die Hauptrolle übernehmen. Einen von unserem Goalie aufgenommenen Klärungsversuch wertete er als Rückpass; dieser indirekte Freistoß wurde abgeblockt, ein klares Foul an unserem Verteidiger Zolt Banfalvi übersehen und als sich ein gegnerischer Stürmer nach einem leichten Pressball hinfallen ließ, pfiff er zur Überraschung aller 120 Zuschauer Elfmeter. Drama, Baby, Drama…Der Elfmeter wurde verwertet und es stand 2:2; aber noch war die Halbzeit nicht zu Ende. Direkt im Gegenzug nahm sich Christoph Schmidt nach schönem Zuspiel aus ca. 20 Metern ein Herz und besorgte kurz vor der Pause mit einem Kracher ins rechte Kreuzeck die erneute Führung. Das war eine Halbzeit….

In der zweiten passierte eigentlich nicht mehr so viel. Zu erwähnen ist natürlich, dass Paul Frühwirth nach einer rüden Attacke bereits in der 55. Minute das Feld verlassen musste und wir in Unterzahl fertig spielten. Der Schiedsrichter griff mehrere Male zu unseren Ungunsten ein, schaffte es aber nicht mehr zu verhindern, dass wir das Ergebnis letztendlich verdient und großteils (in der letzten Minute parierte Gabor Schmidt noch bravourös einen Kopfball) souverän nach Hause spielten.

Die Reserve gewann hochverdient 7:5 und ist bereits Tabellendritter!

SC Rattersdorf - SC Frankenau 5:1

Nach einer elend langen Winterpause begann nun endlich wieder der Meisterschaftsbetrieb. Als Gast begrüßten wir diesmal Frankenau, mit denen wir vom Herbst noch eine Rechnung offen hatten.

Schon in der zweiten Minute tauchte Roland Szalai alleinstehend vor dem generischen Tor auf, vergab aber unsere erste 100% Torchance knapp. In dieser Tonart sollte es weitergehen.

In Vollbesetzung angetreten dominierten wir das Spiel die gesamten 90 Minuten, Frankenau hatte nicht eine einzige überlegene Phase. Und so war es nur eine Frage der Zeit wann das erste Tor fallen und eine Frage des Ausmaßes wie hoch der Sieg ausfallen sollte.

Christoph Schmidt stelle nach einem zum 16er abgelegten Korner mit einem flachen Schuss ins lange Eck schon in der 9. Minute die Weichen auf Sieg. Geprägt von einem überragenden Zsolt Hegyesi beherrschten wir in den ersten 45 Minuten Ball und Gegner nach Belieben. Unser Neuzugang belohnte sich selbst noch zweimal vor der Pause indem er einmal den Ball im Pressing eroberte und, nachdem er scheinbar mühelos durch die Abwehrreihen lief, zum 2:0 einschob. Beim zweiten Mal schloss er eine schöne Aktion nach Assist von Freh Michael zum hochverdienten 3:0 ab.

Nach der Pause schlief das Spiel etwas ein. Zum einen weil wir einen Gang zurückschalteten und zum anderen weil Frankenau absolut nicht in der Lage war das Spiel offener zu gestalten.

Das 4:0 erarbeitet Zsolt Hegyesi sich wieder selber, indem er dem Libero den Ball abluchste und den Goalie umkurvte. Unseren letzten Treffer erzielte dann wieder Christoph Schmidt mittels einem flachen Schuss durch die Beine des an diesem Tag chancenlosen Frankenauer Schlussmannes. Das 5:1 in der letzten Spielminute war nur mehr unverdiente Resultatkosmetik.

Tja, die offene Rechnung wurde beglichen und mit viel Trinkgeld obendrauf. Nach unserem spielfreien Wochenende treffen wir am Karfreitag auswärts gegen Unterrabnitz aber sicherlich auf einen stärkeren Gegner.

Die Reserve erspielt sich gegen den Tabellenzweiten ein verdientes 2:2

SC Rattersdorf - SC Großwarasdorf 1:2

Leider hat die Saison geendet wie sie begonnen hat; mit einer 1:2 Niederlage.

Großwarasdorf merkte man die Titelambitionen bereits von der ersten Minute an. Zügig und entschlossen suchte man den Weg zum Tor und suchte immer wieder den Torjäger Laszlo Egle zu bedienen. Leider wieder einmal stark ersatzgeschwächt mussten wir unsere Abwehr umbauen, die ihre Sache aber das gesamte Spiel durchaus gut machte und gerade den vermeintlich gefährlichsten gegnerischen Angreifern wenig Platz bot.

Es entwickelte sich ein gefälliges Spiel bei dem wir in der ersten Halbzeit noch Schwierigkeiten hatten das Tempo in gleichem Maß wie Großwarasdorf mitzugehen. Topchancen ließen wir dennoch kaum zu. Aber eine Unaufmerksamkeit reichte dann doch aus, ein Gegner wurde übersehen und es stand nach einer halben Stunde 0:1. Danach drückte der Tabellenführer weiter und wir hatten bei einem klaren Hand im Strafraum von Görög Adam Glück, dass dem Schiedsrichter dabei die Sicht verstellt war.

Nach der Pause fingen wir uns und vor allem kämpferisch war die Leistung sehr ansprechend. Eine unglückliche Abwehr einer Flanke in der 66. Minute servierte einem Großwarasdorfer den Ball am Präsentierteller und dieser ließ sich zum 0:2 nicht lange bitten. Jetzt hatten wir nichts mehr zu verlieren und probierten wirklich alles um nochmals ins Spiel zu kommen, was uns auch gelang. Einen nur kurz abgewehrten Ball nahm Peter Kollar volley, der Goalie parierte noch, aber den Nachschuss verwertete Christoph Schmidt trocken zum Anschlusstreffer.

Wir hatten sogar durch Johannes Schütz noch die große Chance auf den Ausgleich, aber ehrlich gesagt wirklich gerecht wärs nicht gewesen. Großwarasdorf war an diesem Tag sicherlich die bessere Mannschaft, hätte schon früher den Sack zumachen können, unsere Leistung war aber respektabel und hat sich ein Lob verdient.

Die Reserve gewann 4:1 und erklomm zumindest für 24 Stunden den Tabellengipfel. Bravo!

Aufstellung siehe [hier]

SC Dörfl - SC Rattersdorf 3:1

Mit der vollen Besetzung und einigen taktischen Umstellungen wollten wir den Negativlauf der letzten Wochen ausgerechnet gegen den Tabellführer stoppen. Und genau diese Umstellungen (Roland Szalai und Adam Görög im zentralen Mittelfeld) stellten sich für unser Spiel als richtig heraus. Dörfl war nie als überlegen zu betrachten.

Schon nach wenigen Minuten tauchten wir gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf und Peter Kollar konnte nur noch regelwidrig im Strafraum von den Beinen geholt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christoph Schmidt in der 16. Minute souverän zum 0:1. Doch viel entscheidender war die Fehlentscheidung des Schiedsrichters den Gegner nicht mit einer roten Karte unter die Dusche zu schicken, was dann eventuell auch spielentscheidend war. Danach hielten wir gut dagegen, bei einem Dörfler Alleingang auf unser Tor hatten wir Glück.

Nach der Pause suchten wir die Entscheidung und fanden mehrere gute Möglichkeiten vor. Doch Peter Kollar köpfelte völlig alleinstehend neben das Tor und bei einem Freistoß von Szalai Roland prallte der Ball von der Stange auf den Rücken des Dörfler Tormannes und von dort sehr unglücklich neben das Tor. Und wie aus dem nichts dann der Ausgleich. Eine schöne, aber von uns zu wenige attackierte Flanke fand am Fünfer einen Abnehmer und Gabor Schmid war chancenlos. Es folgte nun ein offener Schlagabtausch und beide Mannschaften wollten den Sieg.

Nun kam die nächste Fehlentscheidung. Der Schiedsrichter übersah ein Handspiel im Mittelfeld, der Ball kam über unsere Abwehr genau zu einem Dörfler Stürmer und dieser bezwang aus 7 Metern leider unseren Gabor zum zweiten mal. Darauf folgten unsererseits wirklich gesittet Proteste, doch der nun völlig ausrastende Schiedsrichter teilte für Hutter Philipp und Zsolt Banfalvi innerhalb von 30 Sekunden zweimal gelb und zweimal gelb-rot aus; für absolut ein und dasselbe „Vergehen“!!! (Nach dem Spiel hat er behauptet sie hätten ihn beschimpft, was absoluter Schwachsinn ist)

Das Spiel war somit entschieden und das 3:1 aus klarer Abseitssituation schon egal. An diesem Tag waren wir sicherlich nicht die schlechtere Mannschaft und ein 1:1 wäre verdient gewesen, doch der Schiedsrichter hat uns unserer Früchte beraubt.

Die Reserve gewann nach Rückstand mit 3:2.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Bad Sauerbrunn II 0:0

Wie beschreibt man ein Spiel ohne Höhepunkte? Beide Teams neutralisierten sich gegenseitig über fast 90 Minuten. In keiner Phase des Spiels konnte man sagen, dass eine Mannschaft überlegen gewesen wäre und sich ein Chancenplus erarbeitet hätte. Tormöglichkeiten waren überhaupt sehr rar gesät. 

Aus unserer Sicht war es ein schreckliches Spiel. Unsere mäßigen Leistungen der Vorwochen wurde diesmal nochmals übertroffen. Kaum zusammenhängende Aktionen wurden kreiert, die wenigen Chancen die wir hatten wurden nicht genützt. Das Spiel plätscherte dahin, war auch nicht überhart geführt. Kurze Rede, kurzer Sinn.
Ein typisches 0:0.

Die Reserve gewann 4:1 und marschiert in der Tabelle weiter vorwärts.

Aufstellung siehe [hier]

SV Oberloisdorf - SC Rattersdorf 5:3

Warum? Die Leistung unserer Mannschaft beschreibt man am besten mit „ vollkommen blutleer“. Schlimme individuelle Fehler über fast 90 Minuten prägte unser Spiel.  

Der Beginn wurde verschlafen und den Oberloisdorfern ohne Gegenwehr das Kommando überlassen. Nach einem Fehlpass konnte ein Flügelspieler ungehindert flanken und genauso ungehindert kam der wohl kleinste gegnerische Angreifer zum Kopfball und es stand früh 0:1.

Wurden wir nun wachgerüttelt? Nein leider nicht. Beim 0:2 wird ein Ball an die eigene 25 Meter Linie abgewehrt, niemand hindert einen Oberloisdorfer am Schuss und dieser passt genau. Kurz vor dem 0:3 kassieren wir noch die fast schon obligate gelb-rote Karte und somit war das Match eigentlich nach 30 Minuten gelaufen. Wir selbst kamen überhaupt nicht ins Spiel, kaum ein Angriff gelang und generell machte jeder was er wollte. Vollkommen unkoordiniert und körperlos.

Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte und schnell waren wir nach einer weiteren Kette von Eigenfehlern 0:4 hinten. Vielleicht wurden wir nun etwas besser oder Oberloisdorf steckte zurück. Was auch immer ein Kopfball von Dominik Schermann führte zum 1:4 ehe nach erneuten haarsträubenden Fehlern der alte Abstand mit dem 1:5 wieder hergestellt wurde.

Die letzten 20 Minuten waren wir ein bisschen bemühter und kamen durch einen Freistoß von Roland Szalai und einem Kopfball von Matthias Pesenlehner auf 3:5 heran. Mehr war aber an diesem Tag keinesfalls drinnen.

Die Reserve gewann hochverdient 3:1

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - ASKÖ Raiding 1:0

Nach der verdienten Derbyniederlage in Mannersdorf galt es gegen den Tabellenletzten Wiedergutmachung zu betreiben. Top motiviert und beinahe in Vollbesetzung wollten wir von Beginn weg zeigen wer der Herr im Haus ist, fanden aber nicht wirklich schnell in die Partie.

Das geplante Spiel über die Außenbahnen wollte nicht so richtig in Schwung kommen und auch in der Mitte taten sich unsere Angreifer anfangs noch schwer. Wir hatten zwar das Spiel halbwegs in der Hand, (Raiding hatte erste Halbzeit keine ernstzunehmende Torchance) der Motor stotterte allerdings unnatürlich oft.

Trotzdem hatten wir 2-3 sehr gute Einschussmöglichkeiten, doch wie so oft in dieser Saison brauchen wir einfach zu viele Chancen zum Torerfolg. So war es denn eine Einzelaktion von Christoph Schmidt, die der ersten Halbzeit einen negativen Höhepunkt gab. Einen Einwurf auf den Kopf des Gegners wertete der blutjunge Schiedsrichter als Tätlichkeit und schickte ihn quasi mit dem Pausenpfiff mit einer glatten roten Karte richtung Dusche.

Der Ausschluss gab dem Spiel nun eine Wende. Wir änderten die Taktik, zogen uns zurück und spielten auf Konter, die es dann auch in einer ordentlichen Anzahl gab. Zunächst bemühten wir aber wieder das Wohlwollen der Fortuna, als nach einem Stanglpass ein Raidinger Angreifer 2 Meter vor dem Tor vollkommen alleinstehend es schaffte den Ball über die Latte zu schießen.

Ein bisschen war das dann eine Initialzündung für uns, unsere Konter wurden gefährlicher. Mehrere male setzte der an diesem Tag gute Philipp Hutter unsere beiden ungarischen Stürmer in Szene, die aber aus den vielversprechenden Vorlagen zu wenig herausholten. Bei zwei Stangenschüssen hatten wir Pech und auch bei zwei Freistößen zeichnete sich der Raidinger Keeper aus.

Dem sichtlich unerfahrenen Schiedsrichter entglitt nach ein paar Fehlentscheidungen ein bisschen die Partie. Als er nach einem Foul unseren Verteidiger Zsolt Banfalvi noch mit gelb rot-vom Platz schickte waren die Emotionen endgültig am überkochen. Raiding wurde aber selbst mit zwei Mann mehr am Platz nicht mehr gefährlich. Und dann der ultimative Höhepunkt. In der letzten Minute wurde nach einem Corner Roland Szalai im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter für uns!

Jetzt wehte ein Hauch vom Wilden Westen durchs Stadion. 91. Minute, es war mucksmäuschenstill, eine Stecknadel hätte man fallen gehört; die Sonne stand am Zenit, Phillip Hutter Aug in Aug mit dem Tormann; einsam und von weit her hörte man das Spiel des Mannes mit der Mundharmonika; ein vertrockneter Distelball wird vom Wind über den Rasen geweht; Philipp spuckt ein letztes mal vom Kautabak, läuft an, schießt, der Tormann wehrt ab und Philipp Hutter führt uns im Nachschuss zum 1:0 Heimsieg.

Die Reserve gewann (regulär, also ohne Absage des Gegners) 3:0


Aufstellung siehe [hier]

UFC Mannersdorf - SC Rattersdorf 4:1

Tja ein Derby hat seine eigenen Gesetze und das mussten wir an diesem herrlichen Spätsommertag am eigenen Leib schmerzlich erfahren.

Das Spiel ist schnell erklärt. Mannersdorf beherrschte das Spiel nach Strich und Faden. Keiner unserer Spieler, ausgenommen Tormann Gabor Schmidt, erreichte auch nur annähernd seine Normalform. Wir wirkten wie gelähmt, waren immer einen Schritt zu langsam und spielten völlig körperlos.

Aus einem Missverständnis resultierte das 1:0. Die Verteidigung glaubte einen Ball im Aus, doch der nachsetzende Mannersdorfer Stürmer ergatterte doch den Ball und sein Stanglpass wurde ungehindert zum 1:0 verwertet. Danach waren wir 10 Minuten sagen wir mal ein bisschen engagierter und kamen durch einen herrlichen Freistoß von Roland Szalai zum Ausgleich. Doch danach gabs nix mehr für uns. Mannersdorf vergab mehrere Hochkaräter, darunter einen Elfer, und hätte zur Pause durchaus 3-4:1 führen können, ja sogar müssen.

Nach der Pause ein unverändertes Bild. Mannersdorf wollte an diesem Tag einfach gewinnen und wir machten den Eindruck dass es uns egal sei. Die Körpersprache der Spieler sagte alles. Tja und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Bei einem Eckball schauten wir gelassen zu wie ein Mannersdorfer im Fünfmeterraum den Ball über die Linie drückte. Die beiden weiteren Treffer kann man sicherlich in die Kategorie „sehenswert“ einstufen. Weder bei einem schönen Heber ins lange Eck noch bei einem Freistoß kann man unseren Schlussmann einen Vorwurf machen.

Mannersdorf gewann völlig verdient und hätte sogar noch höher gewinnen können.

Schade, aber nächste Woche haben wir zuhause die Möglichkeit das Publikum mit einem Heimsieg gegen Raiding zu versöhnen.

Wenigstens die Reserve gewann, diesmal 9:3.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Piringsdorf 3:1

Starke Regenfälle machten es notwendig das Spiel von Samstag auf Sonntag zu verschieben. Viel besser waren die Platzerhältnisse dann allerdings auch wieder nicht, doch Schiedsrichter  Karl Lang erachtete den Rasen als bespielbar und so wurde es doch noch was.

Piringsdorf, nicht wirklich für begeisternden Fußball bekannt, begann fulminat und nötigte unsere Abwehr in den ersten 10 Minuten mehrfach in extremis den Ball zu entschärfen. Ein Kopfball ging knapp daneben, zwei Alleingängen wurden rechtzeitig abgeblockt und auch zwei Fernschüsse blieben folgenlos.

Unsere Mannschaft war ob der Ausfälle der beiden Stammkräfte Philipp Hutter (Oberschenkelzerrung) und Adam Görög (Gelbsperre) massiv umgestellt worden und musste mit den neuen Rollen erst umgehen lernen. Vor allem im Mittelfeld klappte es zu Beginn nicht, erst mit Fortdauer des Spieles wurde es etwas besser.

Vergessen darf man nicht, dass wir trotz dem Piringsdorfer Offensivdrang bereits in der 6. Minute früh in Führung gingen. Ein Fernschuss von Markus Draskovits, der zentral aufs Tor zuflog konnte vom an diesem Tag eher schwachen Piringer Schlussmann nicht gebändigt werden. Auch danach erspielten wir uns rund um den wieder starken Peter Kollar mehrere teils hochprozentigen Tormöglichkeiten ehe er es selbst war, der in der 28. Minute nach schöner Vorlage von Andreas „Tarzan Boy“ Reiter die Führung ausbaute. Danach bleibt noch ein Stangenschuss von uns zu erwähnen, ansonsten spielten wir das Ergebnis trocken in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit probierte es Piringsdorf wieder vehementer und wurde auch in der 62. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Kurz darauf die Schlüsselszene der Partie: Roland Szalai foult einen Gegner am eigenen Fünfer, der Schiedsrichter entscheidet aber (ungerechterweise) auf Schwalbe. Statt Elfmeter für Piringsdorf und eigentlich auch gelb-rot für Roland Szalai blieb es beim 2:1.

In der weiteren Folge entwickelt sich ein offener Schlagabtausch bei dem die Piringsdorfer kaum zu wirklich zwingenden Tormöglichkeiten kamen und wir fahrlässigst viele absolut 100%ige Chancen vergaben. Was weiß ich wie oft wir allein aufs Tor gelaufen sind und dabei nichts raus kam. Erst ein Schuss vom 16er des besten Mannes am Platz, Peter Kollar, erlöste uns und wir gewannen höchst verdient mit 3:1.

Nach genau einem Viertel der Meisterschaft halten wir nun mit 4 Siegen, einem Unentschieden und erst einer Niederlage bei hervorragenden 13 Punkten. Wir spielen einen viel besseren Fußball als vergangene Saison, trotzdem können wir nicht mit allem zufrieden sein. Die Chancenauswertung bleibt unsere Achillesferse und würden auch nur ein Drittel unserer Topchancen verwertet werden, hätten wir bisher wohl doppelt so viele Treffer erzielt. Auch gehen wir, warum auch immer, die ersten 10-15 Minuten nach der Pause fast in jedem Spiel sehr unkonzentriert ans Werk und überlassen dem Gegner das Spiel. Positiv stimmt unsere Defensivleistung; so haben wir in 6 Spielen erst ebenso viele Treffer erhalten.

Wir sind eindeutig auf Kurs unser Saisonziel (ein Platz unter den besten 5) zu erreichen. In den nächsten Wochen spielen wir nun noch gegen die Top 3 Teams der Klasse und dann schauen wir mal womit wir in die Winterpause gehen…

Die Reserve wurde wegen der schlimmen Platzverhältnisse vorsorglich abgesagt.

Aufstellung siehe [hier]

SV Lutzmannsburg - SC Rattersdorf 1:3

Bereits Freitagabend maßen wir uns mit dem SV Lutzmannsburg, der ebenfalls wie wir einen ganz passablen Start in die neue Saison hingelegt hatte. Beide Mannschaften gingen also mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung, konnten aber leider die hohen Erwartungen über 90 Minuten nicht erfüllen.

Lutzmannsburg begann aggressiv und versuchte immer wieder mit langen Bällen unsere Abwehr in Verlegenheit zu bringen, was ihnen erste Halbzeit auch das ein oder andere Mal gut gelang. Zumeist kam aber dann der letzte Pass nicht genau genug und ermöglichte es immer wieder unserer Abwehr und einem aufmerksamen Gabor Schmidt im Tor den Ball vorzeitig zu entschärfen. Die größte Chance resultierte aus einem von David Kornfeld an die Stange abgefälschtem Schuss.

Unsere Offensive wollte nicht so richtig ins Spiel kommen. Philipp Hutter war etwas angeschlagen, Christoph Schmidt klagte (berechtigterweise) über die schlechten Lichtverhältnisse und Roland Szalai konnte ebenfalls nicht an seine guten Leistungen der vergangenen Runden anschließen. Lediglich Peter Kollar spielte auf gewohntem Niveau und er sollte es auch sein der das Spiel in unsere Richtung kippen ließ. Einem schon verloren gemeinten Ball setzte er im gegnerischen Strafraum entscheidend nach und konnte nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwertete Philipp Hutter souverän. Danach kamen wir zwar etwas besser ins Spiel, aber kontrollieren konnten wir die Partie nicht.

Nach der Pause wollte Lutzmannsburg mehr, doch es gelang ihnen noch weniger als erste Hälfte. Zwei Kopfbälle über die gesamten zweiten 45 Minuten waren die ganze Ausbeute. Unser Spiel änderte sich kaum, lediglich Peter Kollar lief enorm viel und wirbelte die gegnerische Abwehr durcheinander. Zwei eklatante Fehler der Lutzmannsburger Schlussmänner ermöglichten es uns auf 3:0 davonzuziehen. Man kann durchaus sagen, dass sie sich die beiden Treffer selbst gemacht haben, servierten sie uns den Ball doch einmal Christoph Schmidt und einmal Peter Kollar auf dem Silbertablett. Der Anschlusstreffer war Zufall und  kam viel zu spät.

Eigentlich hätte ein Unentschieden durchaus auch dem Spielverlauf entsprochen, aber mein Gott, Geschenke nimmt man immer gerne an. Nach wahrscheinlich unserer zweitschlechtesten Saisonleistung (nach Frankenau) wartet nun ein tolles Spiel am Samstag gegen Piringsdorf auf uns. Wir hatten schon lange keinen so guten Saisonstart und halten nun mit 3 Siegen, 1 Unentschieden und 1 Niederlage bei bereits 10 Punkten. Nur weiter so!

Dank einem fulminaten Finish rettet die Reserve ein verdientes 4:4

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Unterpullendorf 1:1

Beide Mannschaften gingen mit massig Selbstvertrauen in das Spitzenspiel dieser Runde (der Tabellenvierte gegen den Tabellenfünften). Unterpullendorf fegte vergangene Woche mit 8:1 über Frankenau hinweg und wir hatten in den letzten zwei (wirklich guten) Partien 6 verdiente Punkte eingefahren.

Der Spielverlauf ist schwer zu beschreiben. Es ging über 90 Minuten hin und her. Man kann gar nicht sagen, dass eine Mannschaft eine Phase hatte wo sie nennenswert überlegen gewesen wäre, das Momentum wechselte oft minütlich. Wir zogen das in dieser Saison bereits gewohnte Spiel unserer Offensive auf, bei der die beiden ungarischen Spitzen immer wieder gut von den beiden Außenbahnspielern Hutter Philipp und Christoph Schmidt eingesetzt wurden. In der Defensive klappte es ebenfalls halbwegs gut, lediglich im zentralen Mittelfeld konnten wir an die gute Leistung der Vorwoche nicht unbedingt anschließen. Dies ist allerdings wohl auch der Qualität des Gegners geschuldet gewesen, der vor allem im Mittelfeld sowohl spielerisch als auch läuferisch über das ganze Spiel durchaus überzeugte. Chancen gab es hüben wie drüben, doch vor der Pause wollte es bei beiden Mannschaften noch nicht mit einem Torerfolg klappen.

Die zweite Hälfte ein unverändertes Bild. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und zogen wieder ein sehr schnelles, körperbetontes aber nicht wirklich unfaires Spiel auf. Nach einer Standardsituation konnten wir den gegnerischen Toptorjäger Legoza leider nicht bändigen, der mit einem wuchtigen Kopfball den Unterpullendorfern die Führung bescherte. Danach waren wir noch mehr bemüht und Markus Draskovits (der mit Michael Freh eingetauscht wurde; beide sorgten für frischen Wind) stellte den verdienten 1:1 Endstand her. Bis zum Schluss war es eine schnelle, sehr ansprechende Partie, die zwei Sieger verdient hätte, weshalb auch beide Mannschaften mit dem Unentschieden gut leben können.

Unterpullendorf hat sich als Titelkandidat präsentiert, für uns werden die nächsten beiden Runden (auswärts gegen Lutzmannsburg und dann daheim gegen Piringsdorf) Gradmesser dafür sein, wohin die Rattersdorfer Reise in dieser Saison geht.

Die Reserve verlor in einem guten und rassigen Spiel leider unglücklich mit 3:4.

Aufstellung siehe [hier]

ASV Pöttsching - SC Rattersdorf 0:3

Wenn ich diese Woche gefragt wurde, gegen wen wir denn am Wochenende spielen und ich darauf „Pöttsching- auswärts“ geantwortet habe, gab’s immer die gleiche Reaktion: „Oje, dort hamma no ned viel gewonnen“. Das stimmte, aber wir wollten es nach dem schönen Kirtagssieg diesmal besser machen.

Wir begannen beinahe mit der nominell besten Formation und waren von der ersten Minute an konzentriert am Werk. Vor allem die beiden starken Außenbahnspielern Hutter Philipp und Christoph Schmidt und unsere schnellen ungarischen Stürmer Roland Szalai und Peter Kollar sprühten vor Selbstvertrauen und Spielwitz.

Immer wieder wurde die Pöttschinger Defensive gekonnt ausgespielt, allerdings suchten wir nicht drängend genug den letzten Abschluss. Unsere Abwehr stand kompakt und durch aggressives Laufen und Arbeiten schon in der Spielhälfte der Gäste wurden viele Bälle gewonnen. Jeder von uns wollte den Ball und suchte den Zweikampf! Zwei, drei sehr gute Möglichkeiten wurden leider noch vergeben, dies sollte sich in der zweiten Hälfte rasch ändern.

Ein bisschen hatten wir auch das Glück des Tüchtigen, denn die einzig nennenswerte Torchance der Pöttschinger an diesem Tag, bei der ein Stürmer allein auf unseren Tormann zulief, wurde Gott sei dank vergeben. Und hier sehen wir wie wenig es braucht um auf die Siegerstraße zu kommen. Hatten wir in den beiden Spielen gegen Pöttsching vergangenes Jahr Chancen für gefühlte 15 Punkte, verloren wir beide Partien unglücklich. Diesmal aber sollte es anders werden.

Die zweiten 45 Minuten begann wie die ersten geendet hatten. Wir waren hungriger denn je und erkämpften uns Chance um Chance. Die beiden größten wurden vorerst noch vergeben. Philipp Hutter schoss alleinstehend vor dem Tor aus 5 Metern neben das Gehäuse und Christoph Schmidt vergab gar einen Elfmeter. Roland Szalai belohnte uns alle aber endlich in der 58. Minute mit einem sehenswerten solo und einem perfekten Abschluss. Ein Fels viel uns allen vom Herzen. Wir hörten aber nicht auf weiter zu spielen und suchten die Entscheidung. Nach schöner Vorarbeit von Christoph Schmidt vollendete abermals Roland Szalai in der 66. Minute zum 0:2 und nur 2 Minuten später krönte Philipp Hutter seine tolle Leistung mit einem Weitschuss zum 0:3. Jetzt war es der ganze Geschriebenstein, der von uns abfiel.

Danach schalteten wir um, überließen den Pöttschingern etwas das Spiel um im Konter noch zu weiteren tollen Einschussmöglichkeiten zu kommen. Der Gegner selbst kam weder auf den Seiten noch in der Mitte durch und probierte es mit hohen Bällen in die Spitze, die allesamt zu kaum einer Tormöglichkeit führten.

Wir waren an diesem Tag (wie so oft gegen Pöttsching) über die gesamten 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und siegten auch in dieser Höhe vollkommen verdient.

Die Reserve verlor leider mit 2:4.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Unterrabnitz 4:1

Beim Heimspiel am Rattersdorfer Kirtag geht es immer um viel. Zum einen präsentiert man sich zum ersten mal in der Meisterschaft vor eigenem Publikum und möchte natürlich einen guten Eindruck bei den Zuschauern hinterlassen. Zum anderen würde ein schlechtes Spiel mit einer Niederlage die Stimmung am traditionellen Kirtagstanz am Abend verhageln. Die Devise war also mit einem guten Spiel 3 Punkte zu holen. Und es sollte uns beides gelingen.

Aber gegen Erbkrankheiten gibt es keine Medizin und so waren wir bereits nach 5 Minuten fast schon gewohnt mit 1:0 im Rückstand. Bei einem Freistoß wurden die Gegenspieler nicht ordnungsgemäß verfolgt und ein Kopfball segelte unhaltbar ins lange Eck des an diesem Tag sonst fehlerlosen Gabor Schmidt. Doch nun vollzog sich zum Schrecken der Gästemannschaft die Rattersdorfer Metamorphose und aus der Raupe wurde ein Schmetterling. Ab sofort übernahmen wir das Kommando und es spielte nur noch Rattersdorf. Mit schnellen, gefälligen Kombinationen rissen wir immer wieder Löcher in der gegnerischen Abwehr auf und kamen zu vielen, teils hochkarätigen Einschussmöglichkeiten.

Der Unterrabnitzer Goalie leistete übermenschliches und verhinderte mehrmals sicher scheinende Tore. Zweimal vor der Pause war er aber machtlos. Einer wunderschönen Kombination auf der rechten Seite folgte ein scharfer Stangelpass, den unser Neuzugang Peter Kollar trocken zum 1:1 verwertete. Beim zweiten mal war es Christoph Schmidt der sich nach schönem Lochpass mit einem scharfen Schuss ins rechte Eck in die Herzen der Zuschauer schoss. Willkommen in Rattersdorf, Christoph! Unterrabnitz war nur noch einmal gefährlich, nach den Chancen nach hätten wir 4-5:1 führen müssen (!).

Nach der Pause kam Unterrabnitz engagiert aus der Kabine. Immer wieder wurden sie bei Standardsituationen gefährlich, für ein Tor reichte es allerdings nicht mehr. Die Schlüsselszene des Spieles war sicherlich die, als unser Schlussmann bravourös in einer 1-zu-1 Situation die Oberhand behielt und im Gegenzug Peter Kollar perfekt zum entscheidenden 3:1 vollendete. Zu erwähnen gilt es natürlich, dass wir ab der 60. Minute nur noch zu zehnt am Platz präsent waren, da Matthias Pesenlehner ungerechtfertigt die gelb-rote karte kassierte. Unterrabnitz drängte, es gelang aber nur noch uns ein weiterer Treffer, bei dem Manuel Bauer den entscheidenden Zweikampf gewann und Roland Szalai mit dem 4:1 den Endstand herstellt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sieg vollkommen in Ordnung war und wir über das gesamte Spiel gesehen die bessere Mannschaft waren. Ein derart solider Sieg gegen einen der engsten Titelaspiranten macht Mut und Lust auf mehr. Nun geht’s gegen den Angstgegner Pöttsching darum, diese gute Leistung zu bestätigen.

Die Reserve gewann in einem wahren High-scoring-game mit 9:6.

Aufstellung siehe [hier]

SC Lutzmannsburg - SC Rattersdorf 2:1

Mehrere Spieler waren an diesem Wochenende verletzt, krank, einige waren am Nova Rock Festival.

Von ein paar Spielern wussten der Trainer und die Betreuer das, von ein paar nicht.

Am Sonntag Vormittag wurde dann fieberhaft versucht eine Mannschaft zusammenzustellen und all die in Frage kommenden Spieler kontaktiert. Manche haben abgehoben und manche nicht. Manche haben auf die hinterlassenen Nachrichten reagiert, manche nicht. Die Mannschaft wurde geschätze 8 mal umgestellt, weil im Laufe des Tages immer wieder doch ein paar Informationen zu den Vereinsverantwortlichen durchgesickert sind.

In Lutzmannsburg angekommen war die Kadererstellung noch nicht fixiert. Gründe, siehe oben. Nachdem die Reserve bereits eine halbe Stunde gespielt hatte, konnten wir endlich die Aufstellung fixieren. Aber siehe da, wir hatten nur 9 Feldspieler, alle anderen hatten teils kurzfristigst abgesagt. Aber ist ja kein Problem, es musste dann halt ein Reservespieler der in der Hitze schon 30 Minuten absolviert hatte, fix in der Ersten spielen.

So schauen wir aus meine Herren! Auf diesem Niveau befinden wir uns. Taktische Überlegungen, wer wo besser ist oder wer es sich mehr verdient hat zu spielen brauchen wir gar nicht mal im Traum anzudenken. Wir können jede Woche glücklich sein, wenn wir es schaffen 11 Leiberl in der Kabine anziehen zu können. Vollkommen Wurscht wer das ist!

Und nein, dieses Wochenende war keine Ausnahme, das hat sich in den letzten Jahren zum Standard entwickelt. Standard ist, dass die Information, dass man, warum auch immer, nicht spielen kann zur Holschuld des Vereins geworden ist. Wenn man nicht ständig nachfragt, erfährt man nix und steht plötzlich ohne Spieler da. Schöne neue Welt!

Ach ja, nicht dass ich den Spielbericht vergesse: Wir haben 1:2 verloren.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Frankenau 3:4

Ein ganz schlimmer Fußballnachmittag; nicht wegen dem Resultat, sondern der Spielweise unserer Mannschaft über weite Strecken der Partie.

Die ersten 30 Minuten waren wir faktisch nicht vorhanden. Im Mittelfeld machte der Gegner was er wollte, praktisch keine Gegenwehr war hier zu erkennen. Die Abwehr offenbarte schwere Mängel und durch unglaubliche Ballverluste im Mittelfeld gepaart mit Stellungsfehlern unserer Hintermannschaft waren wir rasch mit 0:2 hinten. Und das völlig zurecht!

Die nächsten 10 Minuten gingen ein bisschen und was danach folgte waren die besten 5 Minuten der Saison. Innerhalb dieser kurzen Zeit drehten wir unglaublicher weise und wie aus heiterem Himmel die Partie. Ein Solo von Roland Szalai mit anschließendem Fernschuss brachte den Anschlusstreffer. Dominik Schermann stellte nach einer Freistoßflanke auf 2:2, und Gabor Hujber schoss nach Traumpass von Reiter Andreas den 3:2 Führungstreffer.

Trotz euphorischem Platzsprecher, dem Spirit ein Spiel gedreht zu haben und hängender Frankenauer Köpfe konnten wir das Spiel nicht gewinnen. Warum? Zum einen vergaben wir kurz nach Wiederbeginn 2 „Sitzer“. Danach folgte nur noch der schrittweise Verfall der Mannschaft. Keine spielerischen Akzente konnten mehr geboten werden, die körperliche Unterlegenheit war sehr gut zu sehen. Dann kamen noch individuelle Fehler dazu, die den Ausgleichs- und Siegestreffer begünstigten. Das 3:4 in den Schlussminuten war zwar Pech aber eigentlich haben wir richtig darum gebettelt.

Dass wir unser Austauschkontigent nicht voll ausnutzen konnten (obwohl es zwei angeschlagene Spieler gab) war nur ein weiterer Mosaikstein in diesem Pfingstdrama; dass es bei der ersten Trinkpause bei der Ersatzbank nix zu trinken gab ein anderer, usw……

Die Reserve erkämpfte sich einen 3:2 Heimsieg gegen den Reservetabellenführer.

Aufstellung siehe [hier]

SC Unterrabnitz - SC Rattersdorf 5:2

Unterrabnitz entwickelte sich in der Frühjahrsmeisterschaft mit 116 Treffern zu einer wahren Torfabrik unserer Liga. Wir auf der anderen Seite fuhren trotz vier Siegen in Serie mit etwas Bauchweh ins Rabnitztal, mussten doch nicht weniger als 6 Stammspieler aufgrund von Sperren oder Verletzungen vorgegeben werden.

Das Spiel ist recht schnell erklärt: Unterrabnitz enttäuschte sehr und es war 90 Minuten nichts von einem Offensivspektakel zu sehen. Im Gegenteil, sie wirkten verhalten und gingen das ganze Match doch mit gehörigem Respekt ans Werk. Nur wenige gute Kombinationen wurden unsererseits zugelassen und so dauerte es doch einige Zeit bis zur ersten Tormöglichkeit. Dem 1:1 in der 24. Minute folgte nach einem schönen Alleingang von Roland Szalai das gerechte 1:1 mit dem es auch in die Pause ging.

Leider schon 2 Minuten nach Wiederbeginn brachte Toptorjäger Balasz Vidak die Unterrabnitzer wieder in Front, was wir abermals gerecht durch einen Elfmeter in der 60. Minute ausglichen. Danach kam der Gegner dann doch etwas besser ins Spiel uns versuchte über die Seiten für mehr Torgefährlichkeit zu sorgen. Bis zur 80. Minute machten wir diese Bemühungen mit viel Kampfkraft wett, dann wurde der Bann leider gebrochen und abermals Balasz Vidak sorgte für die neuerliche Führung der Unterrabnitzer. Zwei weitere Gegentreffer brachten für einen vom Spielgeschehen her betrachtet schlussendlich zu hohen Heimsieg.

Fazit: Unterrabnitz spielte viel schwächer als bei ihrem Sieg in Rattersdorf. Mit Sicherheit sind sie der schwächste Aufstiegsaspirant und haben speziell mit der am Sonntag gezeigten Leistung in der 1. Klasse nichts verloren. Unsere Leistung kann als durchaus gut beurteilt werden. Die aufgrund der vielen Ausfälle völlig neu formierte Abwehr machte ihre Sache sehr gut und stand über weite Strecken des Spieles ausgezeichnet. Auch das Mittelfeld kompensierte die Abwesenheit von Philipp Hutter und Matthias Pessenlehner durchaus brauchbar.

Diese Niederlage schadet unserem Selbstvertrauen in keiner Weise und Frankenau wird dies am Samstag (Weinkost nach dem Spiel!!!) sehr zu spüren bekommen. Das Reservematch endete 2:2


Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Großwarasdorf 3:1

Großwarasdorf zu Hause lag uns schon immer und auch an diesem Tag sollten wir die Oberhand behalten.

Nach einem ob der heißen Temperaturen verhaltenem Aufwärmen ging es gleich in den ersten Minuten zur Sache. Unsere kompakte, wegen der Offensivstärke des Gegners etwas defensivere Aufstellung entpuppte sich als goldrichtig. Nicht nur, dass wir vor allem deren Topscorer Laszlo Egle (31 Treffer) weitgehend isolieren konnten, gewannen wir im Mittelfeld viele wichtige Duelle und setzten rund um den spielfreudigen Philipp Hutter schöne Akzente in der Offensive.

Immer wieder kombinierte unser Spielmacher mit den beiden Spitzen Gabor Hujber und Roland Szalai schnell und zielstrebig und so hatten wir in der ersten Halbzeit ein eindeutiges Chancenplus. Eine wunderschöner, schnell ausgeführter Konter in der 10. Minute setzte Roland Szalai perfekt auf der linken Seite ein, der mit einem scharfen Pass zur Mitte die Verteidigung schlecht aussehen ließ und Gabor Hujber schoss den Ball gegen die Laufrichtung des Tormannes unhaltbar ins gegnerische Gehäuse. Eine wirklich sehenswerte Aktion! 

Und so ging es auch weiter. Großwarasdorf zwar bemüht, aber inneffektiv, war unterlegen und kam lediglich mit zwei weiten Bällen vor unser Tor, deren Abschluss kein Problem für unseren Schlussmann darstellten. Nach gutem Offensivpressing erkämpfte sich dann Roland Szalai in der 41. Spielminute den Ball am gegnerischen Strafraum, legte sich das Spielgerät kurz vor und knallte es unhaltbar ins lange Kreuzeck zum verdienten 2:0.

Nach der Pause ein zunächst unverändertes Bild und rasch erhöhten wir auf 3:0. Wieder war es Roland Szalai der einen Verteidiger und danach den Tormann vernaschte und danach zur Mitte gab, wo Gabor Hujber in der 51. Minute keine Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen.

Dann aber kippte das Spiel sukzessive. Immer mehr wurde sichtbar dass wir das Tempo nicht mehr halten konnten und unsere Kräfte schwanden. Als dann auch noch in der 65. Minute Philipp Hutter mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste, war unsere Taktik nur noch den Sieg nach Hause zu bringen. In der Zwischenzeit verkürzte Großwarasdorf nach einem Gestocher im Strafraum dann auf 3:1. Der Gegner war nun klar tonangebend, Entlastungsangriffe unsererseits nicht mehr vorhanden. Zwei sehr gute Tormöglichkeiten machte noch unser routinierte Zoltan Vargas zunichte aber ansonsten bleibt außer einem gefälligen Hin- und Herspielen der Großwarasdorfer im Mittelfeld nichts Nennenswertes zu erzählen.

Gratulation an die Mannschaft! So gut wir die ersten 60 Minuten gespielt haben, so tapfer haben wir in den letzte 30 gekämpft und verdient den 4. Saisonsieg in Serie eingefahren. Nächste Woche gibt’s mit Unterrabnitz die nächste schöne Herausforderung.

Die Reserve gewann mangels Gegner die Partie mit 3:0 am grünen Tisch. 


Aufstellung siehe [hier]

Kl. Warasdorf - SC Rattersdorf 0:2

Das wichtigste und beste an diesem Spiel war, dass wir wieder gewonnen haben und somit die Siegesserie prolongiert wurde.
Was gibt es sonst noch zu erwähnen?
Trotz der schweren Regenfälle der letzten Tage konnte man die Bodenverhältnisse nicht als "tief" einstufen.
Weiters hatte das Spiel ein zweitklassiges Niveau (eh klar, wir spielen ja in der 2. Klasse).
Zuschauermagnet war das Spiel auch nicht - ca. 30 Zahlende.
Das war es eigentlich ... eijah kurz noch zum Spielverlauf -
Kleinwarasdorf spielte schlechter als wir, die Gastgeber hatten mehr Fehlpässe und kamen zu wenigeren Chancen, daher war der Führungstreffer durch Dominik Schmermann in der Schlussminute der ersten Halbzeit  nach einem Freistoß von Philipp Hutter verdient. Höhepunkt in der 2. Halbzeit war der Treffer von Roland Szalai nachdem er sich im Straufraum durchsetzen konnte und den Ball von der linken Seite mit einem satten Schuss im Tor versenken konnte. Unser Tormann, Zoltan Varga, konnte sich dann auch noch in der Schlussminute auszeichnen, indem er einen Penalty parierte.
Summa summarum: Schlecht gespielt, aber trotzdem gewonnen. Leider wieder zu viele gelbe Karten kassiert und die Hoffnung, dass wir das nächste mal eigentlich nur besser spielen können. 


Das Reservespiel wurde von den Gastgebern abgesagt.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - ASKÖ Raiding 2:0

Gespickt mit zwei brandneuen Akteuren aus der Landesliga spannten die Raidinger von Beginn weg ein Netz im Mittelfeld, durch das nur wenig von uns nach vorne drang. Die Raidinger Laufstärke und technisch ganz gut versierte Gegenspielern machten uns das Leben schwer. Trotz sehr starken und auch böigen Rückenwind fanden wir nur verhalten ins Spiel und erspielten uns nur durch Standardsituationen Torgefahr. Wie aus dem nichts dann doch ein zwei gute Aktionen und eine davon mündet in einen gerechten Elfmeter den Gabor Hujber in der 25. Minute auch souverän verwandelte.

Danach sollten die Gäste ihre beste Phase haben. Immer wieder schnelle Spielverlagerungen sorgten für viel Verwirrung und vor allem auf den Außenbahnen waren wir mehrmals überfordert. Waren wir die erster halbe Stunde noch halbwegs ebenbürtig, gehörte das Spiel nun vollkommen dem Gegner der 2 fast schon 1000% Chancen ungenützt ließ. Und direkt auf eine dieser Großchancen folgte unsere schönste Aktion, bei der nach einer ansehnlichen Kombination aus dem Mittelfeld Roland Szalai seinen Gegner geschickt täuschte, dem Goalie keine Chance ließ und ruhig den Ball zum 2:0 einschob. Und das ganze noch eine Minute vor der Pause, besser geht’s nicht.

Die zweite Hälfte war wohl schlimm anzuschauen. Kaum eine Kombination gelang uns und sobald der Ball mal zu unseren Offensivkräften geschlagen wurde waren diese auch schon wieder auf sich allein gestellt, das Nachrücken des Mittelfeldes gelang gar nicht. Raiding bestimmte auch mithilfe des Windes das Spielgeschehen, wurde aber nicht wirklich zwingend gefährlich. Nur einige brenzlige Standardsituationen galt es zur überstehen. Einmal gab es noch Elfmeteralarm, als Paul Frühwirth einen Ball aus kurzer Distanz an die Hand geschossen bekam, doch der fällige Pfiff blieb aus.

Insgesamt ein eher glücklicher Heimsieg bei dem wir das erste Mal im Frühjahr ohne Gegentreffer geblieben sind.

Nächste Woche sind wir spielfrei und danach geht’s gegen die im Frühjahr stark verbesserten Kleinwarasdorfer.

Die Reserve gewann mit 5:2 und eroberte den 5. Tabellenplatz.

Aufstellung siehe [hier]

ASKÖ Lackendorf - SC Rattersdorf - 1:8

Man muss schon lange in den Geschichtsbüchern des SC Rattersdorf zurückblättern um einen Auswärtssieg in gleicher Höhe zu finden. Und er hätte auch weit höher ausfallen können/müssen, denn das Spiel lief wie auf einer schiefen Ebene.

Von der ersten Minute an rollten Angriff auf Angriff auf das Lackendorfer Tor und es dauerte geschätzte 60 Sekunden bis auch dem letzten Zuschauer klar wurde, dass lediglich die Höhe unseres Sieges die einzige zu klärende Frage an diesem Nachmittag war. Schon in der 4. Minute stellte Roland Szalai, der mit 4 Treffern der Topscorer der Partie war, auf 0:1. Das zwischenzeitliche 1:1 zündete nicht einmal ein Strohfeuer beim Gegner, denn sofort nahmen wir wieder Fahrt auf und spielten mit schönen Kombinationen immer wieder gefährlich vors Tor. Ein komfortables 1:4 zur Pause war die logische Folge.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Rund um den sehr spielfreudigen Philipp Hutter erarbeiteten und vor allem erspielten wir uns Chance um Chance. Das Haar in der Lackendorfer Suppe war die eher schlechte Chancenauswertung. Denn mit etwas mehr Konzentration hätten wir, wenn wir sagen wir mal nur jede 3 hundertprozentige Chance zum Torerfolg genutzt hätten, den wohl höchsten Auswärtssieg der SCR-Geschichte einfahren können.

So gewannen wir gegen einen zugegebenermaßen extrem schwachen Gegner 1:8 und versäumten es die Lackendorfer mit einem weit im zweistelligen Bereich liegenden Ergebnis aus dem Stadion zu schießen.

Die Visiere sind nun halbwegs eingestellt und nun blicken wir zuversichtlich auf die zweite Hälfte der Frühjahrsmeisterschaft. Schon am Sonntag wollen wir nachlegen und im gut gefüllten Circus Maximus an der Rattersdorfer Mainroad die Raidinger punktelos nach Hause zu schicken.

Die Reservemannschaft gewann ebenfalls hochverdient mit 5:2.


Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Kroatisch Minihof 1:3

Minihof zeigte sich wie erwartet als schwere Hürde und war von der ersten Minute an dominant am Platz. Gute Außenbahnspieler und Stürmer wurden von einem überragenden Schlussmann von Chance zu Chance angetrieben. Das ganze wurde noch von einer fragwürdigen Umstellung unserer Abwehr (von der eingespielten 4er Kette zurück zum alten System mit Libero) unterstützt, die zur Folge hatte, dass in 45 Minuten mehr Tormöglichkeiten zugelassen wurden als in den vergangenen 3 Partien zusammen.

Wie auch immer, wir hielten mit Kampf, einem guten Zoltan Vargas und viel Glück die Null. Und wie es im Fußball so ist, die Tore die man nicht schießt bekommt man. In diesem Fall sorgte Gabor Hujber mit einem seiner gefürchteten Freistöße in der 38. Minute für die Erfüllung der Prophezeiung und stellte auf ein schmeichelhaftes 1:0.

Nach der Pause spielten wir ganz gut nach vorne, hatten mehr vom Spiel und auch 1-2 gute Möglichkeiten. Dann aber setzte sich ab der 55. Minute die Klasse des Gegners durch und in nur 13. Zeigerumdrehungen wurde die Partie zu ihren Gunsten gedreht, wobei die Treffer allesamt durch individuelle Fehler begünstigt wurden. Obwohl wir das eine oder andere mal spielerische Spitzen setzten konnten und auch mehrere gute Möglichkeiten vorfanden, hatte der Gegner das Heft fest in der Hand und spielte die Führung souverän nach Hause.

Leider blicken wir auf 3 glück- und punktelose Runden zurück, doch am Wochenende wendet sich das Blatt und Lackendorf wird geteert und gefedert vom Platz geschickt!!!

Die lustlose Reservemannschaft verlor verdient mit 3:4.

Aufstellung siehe [hier]

SVO bet-at-home.com - SC Rattersdorf 3:1

Nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche wollten wir diesesmal im „kleinen“ Derby endlich wieder einen 3er einfahren. Doch wie so oft in den letzten Wochen kassierten wir früh das 1:0. Nach nur 13 Minuten landete eine abgerisse Flanke unhaltbar im langen Eck. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Die Gastgeber hatten optisch mehr vom Spiel wobei am 16er auch meist Schluss war. In der 40 Minute war es Roland Szalai der mit einer sehenswerten Einzelaktion den Ausgleich erzielte. In der zweiten Halbzeit fanden wir besser ins Spiel und übernahmen zunehmend das Kommando. Hochkarätige Chancen waren jedoch Mangelware. Gegen Ende des Spiels erhöhten wir noch einmal die Schlagzahl und man hatte das Gefühl, dass die Führung nur mehr eine Frage der Zeit ist. Doch wie so oft kommt es anders als man denkt. In der 84 Minute hatten wir ein kollektives Blackout. Aus einem Angriff für uns entstand nach einem schrecklichen Fehlpass ein Konter. Der konternde Spieler konnte nicht gestellt werden da 2 unserer Spieler stümperhaft ins Leere rutschten. Dieser legte im 16er quer wo eigentlich noch einer unserer Spieler stand. Jedoch um die Fehlerkette perfekt zu machen schlug unser Spieler hier noch ein Luftloch anstelle des Balls und der dahinter lauernde Oberloisdorfer Angreifer konnte locker einschießen. Danach war das Spiel gelaufen und Oberloisdorf konnte noch auf 3:1 erhöhen. So standen wir am Ende wieder ohne Punkte da obwohl mehr drinnen war. Zur Zeit fehlt uns das Glück denn die Gegner der letzten Wochen war sicher nicht besser als wir. Jedoch vom fehlenden Glück alleine zu sprechen wäre zu sehr geschönt. Wenn sich z.B. die Entstehung des 2 Treffers ansieht fragt man sich schon ob wir noch wissen was ein taktisches Foul ist. Mir fehlt zur Zeit einfach die Cleverness / spielerische Intelligenz in vielen Situationen. Ein gutes Beispiel hierfür ist, dass sehr oft der Traumpass versucht wird (ankommen tut er ja eh so gut wie nie) anstelle des einfachen Passes zum Nächsten. Aber jetzt steht das Duell am Ostersamstag gegen Kr. Minihof vor der Tür und da wird die Nord wieder hochkarätig besetzt sein. Mit dem 13 Mann im Rücken muss ein Sieg he, alles andere wird nicht geduldet ; )

Die Reserve verlor 3:0.

Aufstellung siehe [hier]
mj

SC Rattersdorf - SC Unterpullendorf 0:1

Nach dem erfolgreichen 1:1 beim Tabellenführer wollten wir einen 3er beim Heimspiel gegen Unterpullendorf draufsetzten. Der Wille zum Sieg war von Anfang an vorhanden und so versuchten wir ambitioniert die Zweikämpfe zu führen und das Spiel zu beherrschen. Dies gelang uns auch. Zwar nicht ob unserer spielerischen Stärke sondern eher wegen der überraschend schwachen Leistung des Gegners.

Die erste Halbzeit verlief größtenteils unspektakulär, wobei wir sicherlich die bessere Mannschaft waren, ohne aber zwingende Torchancen zu generieren. Unterpullendorf war die ersten 45 Minuten nicht vorhanden, und so stellte auch das 0:1 den Spielverlauf auf den Kopf. Einen weiten Pass nahm ein weit im Abseits stehender Unterpullendorfer Angreifer auf, lief allein auf unseren Goalie zu und verwandelte in der 40. Minute trocken. Kurz vor der Pause natürlich ein Schock für unsere Mannschaft.

Die zweite Halbzeit war geprägt von unseren Bemühungen doch noch zumindest einen Punkt zu retten. Erschwert wurde dieses Vorhaben aber durch eine gelb-rote Karte für Matthias Pessenlehner, weshalb wir über 30 Minuten mit nur 10 Mann spielen mussten. 2-3 sehr gute Möglichkeiten, ein nicht gegebener Treffer von Gabor Hujber und ein nicht gegebener Elfmeter waren leider die ganze Ausbeute. Unterpullendorf kam noch zu 1-2 guten Möglichkeiten, wobei dies der Auflösung unserer Abwehrreihen zu Ende der Partie geschuldet war.

Leider reichte es diesmal nicht zum Punktgewinn. Unsere Leistung war insgesamt gesehen eine 3Minus, die der Unterpullendorfer eher schlechter. Um beim Notensystem zu bleiben ist noch die inferiore Leistung des Schiedsrichters zu bemerken, der sich mit einer 4Minus noch gut bedient fühlen darf. Nicht nur, dass er mit der Anerkennung des Abseitstores das Spiel schlussendlich entschieden hat, meinte er wohl viele gelben Karten seien ein Qualitätsmerkmal und vergab nicht weniger als 11 davon.

Die Reserve gewann ihr nächsten „6-Punkt-Spiel“ mit 2:1.

Aufstellung siehe [hier]

SC Unterfrauenhaid - SC Rattersdorf 1:1

Auswärts gegen den klaren Tabellenführer, eher durchwachsene Leistungen in den ersten 3 Runden,…was sollte man sich da erwarten?

Nun ja, sehr viel, denn genau solche Partien, bei denen es nichts zu verlieren gibt, sind unserer Mannschaft schon immer gelegen. Bereits beim Aufwärmen bemerkte man eine gelöste Atmosphäre und die Freude aufs Spiel. Und als nach zwei Spielminuten Johannes Schütz ideal auf die Reise geschickt wurde und allein vor dem gegnerischen Tor nur knapp scheiterte, war auch das letzte Quäntchen Respekt abgelegt.

Unterfrauenhaid agierte grundsätzlich wie ein werdender Meister. Mit Pressing, und schnellen Spielverlagerungen erarbeitete man sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Die besseren Chancen hatten vorerst aber wir und so war das 0:1 durch Roland Szalai keine völlige Überraschung. Einen weiten Ball nahm er sich perfekt mit, ein kurzer Haken und sein satter Schuss aus der Drehung schlug in der 22. Minute unhaltbar im langen Kreuzeck ein.

Unterfrauenhaid erhöhte nun die Schlagzahl und erspielte sich mehrere gute Tormöglichkeiten. Schon in der 28. Minute nutze man eine Unachtsamkeit in der Verteidigung zum verdienten 1:1. Der Gegner behielt das Tempo bei und wurde immer spielfreudiger. Vor allem bei hohen Bällen verbreiteten die vielen großgewachsenen Angreifer große Gefahr in unserem Strafraum. Obwohl das 2:1 in der Luft hing, war es keine einseitige Partie, denn auch wir hatten mehrere gute Chancen.

Der Pausenpfiff half uns neu zu sortieren und es sollten auch ganz andere 45 Minuten folgen.

Unterfrauenhaid versuchte Druck aufzubauen, aber wie im Hinspiel probierte man oft nur mit langen Bällen und Flanken sein Glück. Außer einer optischen Überlegenheit im Mittelfeld und einem eher schwachen Schuss aus 16 Metern der nur knapp das Tor verfehlte, ist nichts Weiteres zu erwähnen.

Zu unseren Angriffen gibt’s aber mehr zu erzählen. Kaum hatten wir den Ball im Mittelfeld erobert, wurde schnell in die Spitze gespielt und vor allem Roland Szalai war öfters brandgefährlich Richtung dem Unterfrauenhaider Tor unterwegs. Zwei seiner Schüsse nach perfektem Konterspiel verfehlten ihr Ziel nur knapp, einen Kopfball parierte der gegnerische Goalie bravourös und spätestens nachdem er nach gutem Pressing von Johannes Schütz noch das Leder an die Aussenstange knallte, war der Tabellenführer gut mit dem 1:1 bedient. Die Trommeln des Unterfrauenhaider Anhangs verstarben und die Sprechchöre „Wir wollen Tore sehen“ wurden sicherheitshalber eingestellt. Eine fast 100%ige von Gabor Hujber, der den Ball von 5-6 Metern über die Latte jagte, soll auch nicht unerwähnt bleiben.

Alles in allem unsere beste Frühjahrspartie, bei der wir in der ersten Halbzeit Glück hatten nicht in Rückstand zu geraten. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft in der zweiten Hälfte hätten wir uns vielleicht sogar den Sieg verdient. Mit viel Vorfreude fiebern wir nun dem Duell gegen Unterpullendorf am kommenden Sonntag entgegen!

Die Reservemannschaft siegte im „6-Punkte-Spiel“ souverän mit 4:1 und festigte den 6.Tabellenplatz.

Aufstellung siehe [hier]

 SC Rattersdorf - UFC Mannersdorf 1:1

Bei frühsommerlichen Temperaturen fanden zum brisanten Gemeindederby wieder viele Zuschauer den Weg in unser Stadion. 

Mannersdorf präsentierte sich mit breiter Brust, hatten sie doch in den ersten beiden Frühjahrsrunden 6 Punkte geholt und dabei nicht weniger als 12 Treffer erzielt. Von Beginn weg übernahmen sie das Kommando und erspielten sich in den ersten 20 Minuten mehrere gute bis sehr gute Einschussmöglichkeiten. Ein wieder einmal souveräner Zoltan Varga zwischen unseren Pfosten und auch das eine oder andere Quäntchen Glück bewahrten uns vor einem Rückstand.

In dieser Phase waren wir vor allem im Mittelfeld unorganisiert, zu weit vom Gegner weg und unsicher im Passspiel. Plötzlich drehte aber die Partie und die nächsten 15 Minuten gehörten uns. Auch wir spielten uns 3-4 gute Möglichkeiten heraus und hätten durchaus in Führung gehen können, es sollte aber vorerst noch nicht sein. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit kam Mannersdorf wieder besser ins Spiel, aber als sich alle schon mit einem 0:0 zur Pause abgefunden hatten, profitierten einmal wir von einem kapitalen Abwehrfehler des Gegners. Bei einem Rückpass zum Tormann wurde unser Topstürmer Gabor Hujber ideal bedient, er umkurvte den Goalie und schoss unmittelbar vor dem Pausenpfiff dankbar zum 1:0 für uns ein.

Von diesem Schock sollte sich Mannersdorf die zweite Halbzeit nicht wieder erholen. In den zweiten 45 Minuten neutralisierten sich dann beide Mannschaften geschickt im Mittelfeld. Mit einem guten Schuss von Roland Szalai, der ebenso gut pariert wurde, hatten wir noch die beste Möglichkeit. Mannersdorf suchte sein Heil in hohen Bällen und Flanken, die aber allesamt nichts zählbares einbrachten.

So wärs denn auch ein Heimsieg geworden, hätte nicht eine falsche Schiedsrichterentscheidung in der 85. Minute zum 1:1 geführt. Ein Mannersorfer Stürmers erkämpft sich einen Ball an der Cornerlinie, läuft zur Mitte und sein Stanglpass fand leider einen Abnehmer zum 1:1. Der Fehler des Unparteiischen war allerdings, dass er übersehen hat, dass der Ball vor dem Pass bereits weit über der Toroutlinie war und somit der Treffer als irregulär zu werten gewesen wäre.

Aber so ist Fußball und was wäre ein Derby ohne Aufreger. Als Resümee kann man sagen, dass es über 90 Minuten gesehen ein gerechtes Unentschieden war, hat sich doch die Spielweise der Mannersdorfer vor allem in den ersten 20 Minuten einen Punkt verdient.

Gesagt muss auch hier einmal werden, dass unsere Spiel in den ersten 3 Runden sehr zu wünschen übrig lässt. Hauptgrund ist wohl der, dass wir jede Woche mit einer komplett umgekrempelten Mannschaft antreten müssen (diesmal waren es 6 geänderte Positionen). Aus den unterschiedlichsten Gründen fehlen immer wieder große Teile der Mannschaft, weshalb eine Konstanz im Spiel Wunschdenken ist.

Die Reservemannschaft gewann in einer packenden Begegnung mit 4:3. Auf diesem Weg möchten wir Benjamin Erhardt alles Gute wünschen, der sich in der Reserve leider schwer verletzt hat und mit der Rettung ins Spital gebracht werden musste. Gute Besserung Benji!

Aufstellung siehe [hier]

ASV Pöttsching - SC Rattersdorf 2:1

Das Spiel war geprägt von zwei entscheidenden Faktoren: Der eine waren die sehr holprigen Platzverhältnisse, die kaum einen geraden Pass zuließen. Der zweite Spielverderber an diesem Nachmittag war der äußerst starke und meist auch böige Wind.

Beides zusammengenommen verhinderte ein auch nur in Ansätzen ansehnliches Spiel. Ein geordneter Spielaufbau war unmöglich und so suchten beide Mannschaften im Kick-and-Rush ihr heil. Dies führte bereits in der 3. Minute bei den Pöttschingern zum ersten Torerfolg. Ein weiter, stark vom Wind beeinflusster, Ball wurde von unserer Abwehr falsch berechnet und der routinierte gegnerische Stürmer nutzte diese Unsicherheit zum 1:0.

Wir versuchten nun weiter irgendwie ins Spiel zu kommen, aber wirklich effektives war nicht zu verzeichnen. Die einzig schön herausgespielte Aktion führte aber dann trotzdem zum 1:1. Gabor Hujber lief eine perfekte Passroute gegen die Laufrichtung der Abwehr, wurde ideal von Roland Szalai bedient und netzte souverän zu seinem bereits dritten Frühjahrstreffer ein. Die Freude währte nur kurz. Ein unnötiger Ballverslust im Mittelfeld hatte einen Stangelpass zur Folge, der Ball sprang einem Pöttschinger Spieler unverhofft an die Verse und der Wind trug sein Möglichstes dazu bei, dass der Ball ins Tor flatterte. 2:1 für Pöttsching. Ohne weitere Aufreger gings nun in die Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten passierte nicht mehr viel. Wir konnten den Wind auf unserer Seite nicht mehr nutzen. Ein paar Halbchancen auf unserer Seite standen zwei guten Einschussmöglichkeiten der Pöttschinger gegenüber, weshalb die Niederlage zwar selbstverschuldet aber tendenziell wahrscheinlich auch verdient war.

Insgesamt ein grausames Spiel bei dem der Autor dieses Berichts froh war selbst zu spielen und es deshalb vermeiden konnte sich das Spiel von außen ansehen zu müssen. Was auch immer in Pöttsching passiert ist, muss aus unseren Köpfen, denn am Samstag steigt das große Derby, der El-Classico unserer Gemeinde, der Höhepunkt der Saison…Rattersdorf:Mannersdorf!!!

Die Reserve musste sich mit 1:4 geschlagen geben

Aufstellung siehe [hier]

 

SC Rattersdorf - SC Dörfl 2:1

Das Spiel begann vielversprechend. Wir übernahmen vom Start weg das Kommando und erspielten uns im Mittelfeld ein leichtes Übergewicht. Vor allem Gabor Hujber und Roland Szalai überzeugten und stießen immer wieder gefährlich in den Dörfler Strafraum vor.

Aus einer Unachtsamkeit fingen wir uns aber ein in dieser Phase unverdientes 0:1 ein. Ein langer Ball wurde von unserer Verteidigung unglücklich zu einem freien Dörfler abgescherzelt und dieser verwertete souverän allein vor unserem diesmal machtlosen Schlussmann. Wir spielten aber weiter nach vorne und wurden in der 17. Minute belohnt. Gabor Hujber verwertete einen Freistoß in perfekter Manier genau ins Kreuzeck- ein echtes Traumtor zum 1:1.

Danach verloren wir, wie man im modernen Fussball jetzt sagt ;-), den Zugriff aufs Spiel. Dörfl kam auf und versuchte vorwiegend mit langen, hohen Bällen sein Glück. Mehrere Schüsse aus der Distanz waren die Folge, die aber von Zoltan Varga gut entschärft wurden. Bei einem Schuss aus kurzer Distanz direkt auf unseren Goalie hatten wir dann zum ersten Mal richtig Glück.

Nach der Pause war es wieder Dörfl, das dem Spiel den Stempel aufdrückte. Immer wieder verloren wir viel zu schnell den Ball und kaum eine Aktion über 5-6 Spielstationen gelang. Obwohl wir die eine oder andere Möglichkeit auch in der 2. Hälfte vorfanden war Dörfl die bessere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten. Viel zu oft hatte Dörfl die Möglichkeit bei teilweise unnötig produzierten Freistößen (großteils von halb links) und Eckbällen für Gefahr im Strafraum zu sorgen.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem Dörfl den Sieg mehr wollte und ihn fairerweise auch eher verdient hätte, schlug eine weitere Freistoßbombe von Gabor Hujber im Kasten der Dörfler ein. 2:1 für uns…wieder ein Traumtor! Die letzten 10 Minuten waren geprägt von hektischen Angriffen des Gegners und noch zweimal hatten wir Fortuna auf unserer Seite. Einen Schuss aus kurzer Distanz aufs kurze Eck wurde gerade noch abgewehrt und ein sehenswerter Heber ging an unsere Querlatte.

Die Dörfler haderten an diesem Tag (ein bisschen zurecht...wenn wir 2 rote Karten gekriegt hätten wärs nicht unberechtigt gewesen) mit der Schiedsrichterleistung, wir mit unser fußballerischen. Köszönöm Zoltan und Gabor, die uns an diesem Tag 3 Punkte und somit unterm Strich einen perfekten Saisonauftakt sicherten.

Nächste Woche geht’s mit den beiden Rückkehrern Philipp Hutter und Matthias Pesenlehner nach Pöttsching, wo wir für die wohl unnötigste Niederlage im Herbstdurchgang Revanche nehmen wollen.

Die Reserve eroberte trotz vieler „Sitzer“ nur einen Punkt; Endstand 1:1

Aufstellung siehe [hier]

SC Frankenau - SC Rattersdorf 0:3

Trotzdem wir wieder einmal nicht mit der nominell stärksten Mannschaft antreten konnten, waren wir klarer Favorit der Begegnung, hatte Frankenau bisher doch erst 3 Punkte am Rasen erzielt (am grünen Tisch kamen noch 3 dazu).

Die Partie begann mit einem Paukenschlag; Ein Kopfball der Frankenauer landete an unserer Innenstange und von dort glücklicherweise in den Händen unseres wieder starken Zoltan Varga. Danach kamen wir immer mehr auf und hatten einige hochkarätige Chancen, die aber vorerst noch nicht genutzt wurden. In der 8. Minute ging ein kurz vors Tor gezirkelter Eckball an Freund und Feind vorbei, am langen Eck stand Gabor Hujber goldrichtig und köpfelte zum 0:1 ein. Die erste halbe Stunde Phase war Frankenau aber durchaus ebenbürtig und hatte eine weitere gute Möglichkeit per Kopf, die aber nichts einbrachte. Die besseren Torchancen hatten aber dennoch wir, nur verabsäumten wir den Sack schon früher zuzumachen.

Unser Spiel war etwas zerfahren, unnötig hektisch und, das MUSS man erwähnen, auch von einer inferioren Schiedsrichterleistung beeinflusst. Der Referee erwischte nicht gerade seinen besten Tag und erheiterte das Publikum mit oftmals weder für uns noch für den Gegner nachvollziehbaren Entscheidungen hüben wie drüben.

Kurz vor der Pause dann aber doch noch das 0:2 für uns: Bei einem Freistoß, als der Frankenauer Goalie gerade im Begriff war die Mauer einzurichten, erkannte Paul Frühwirth mit viel Routine die Situation am schnellsten und hob den nicht gesperrten  Ball zur Verwunderung aller ins lange Eck. Damit gings nun komfortabel in die Pause.

Die letzte Kabinenpredigt unseres scheidenden Spielertrainers Szabolcs Nemeth (er wechselt in der Winterpause nach Hochneunkirchen) zeigte wieder einmal Wirkung. Er selbst war es der seinen Worten Taten folgen ließ und schloss einen schön vorgetragenen Angriff zum entscheidenden 0:3 ab. Danach kontrollierten wir rund um einen spielbestimmenden Szabolcs Nemeth Spiel und Gegner und hätten durchaus höher gewinnen können/müssen, obwohl man fairerweise auch 2-3 gute Möglichkeiten von Frankenau erwähnen muss. Selbst der harte Ausschluss unseres Spielmachers Philipp Hutter nach 65 Minuten konnte am verdienten Auswärts-3er nichts mehr ändern.

Mit diesem Sieg haben wir unser Ziel, bis Weihnachten 20 Punkte zu machen, erreicht und können somit auf eine durchaus erfolgreiche Herbstsaison (Luft nach oben ist natürlich vorhanden) zurückblicken. 

Die Reserve verlor, nachdem sie am Schluss mit nur noch 6 Feldspielern (einige Spielerabsagen kurz Spielbeginn machen so etwas möglich) am Platz war mit 0:12
 
Aufstellung siehe [hier]

 SC Rattersdorf - SC Unterrabnitz 1:6

Bei nass-kaltem Wetter kämpften wir etwas ersatzgeschwächt gegen den Tabellenzweiten um die Prolongierung unserer Serie. Wir waren immerhin nun schon seit 4 Runden ungeschlagen.

Unterrabnitz erkämpfte sich mit viel Laufbereitschaft eine leichte Feldüberlegenheit, die sie eigentlich das gesamte Speil nicht mehr hergaben. Unser Spiel war aber dennoch ansehnlich, macht es doch für jeden Spieler mehr Spaß gegen eine gute Mannschaft zu spielen und sich so einem etwas höherem Niveau anzupassen.

Die erste Halbzeit war geprägt von einigen guten Vorstößen der Unterrabnitzern, die sie aber nicht wirklich in viele Tormöglichkeiten umsetzten konnten. Immer wieder bearbeiteten sie unsere linke Flanke und versuchten nach schnellen Pässen in die Spitze schnell nachzurücken und so ein Übergewicht im Mittelfeld herzustellen. Aus einer Unachtsamkeit nach einem Eckball resultierte leider schon in der 7. Minute das für uns (zu) frühe 0:1. Danach hielten wir das Spiel halbwegs offen und rund um den an diesem Tag sehr spielfreudigen Philipp Hutter präsentierten wir uns viel besser als wir es etwa bei unserem glanzlosen Sieg gegen Kleinwarasdorf getan haben. Nach einem vermeidbaren Ballverlust im Mittelfeld schaltete der Gegner wieder rasch um und schloss diesen Konter 5 Minuten vor der Pause zum 0:2 ab.

Der Beginn der 2. Halbzeit gehörte nun uns, wir legten jede Scheu ab und spielten gefällig nach vorne. Die Mannschaft wusste um den Favoritenstatus des Gegners, man war 2:0 hinten und niemand erwartete noch etwas von uns. Unterrabnitz war im Konter immer brandgefährlich, doch das Tor schossen wir. Philipp Hutter gewann den entscheidenden Zweikampf im Mittelfeld und schickte Szabolcs Nemeth auf die Reise der nach ein paar Kurven um die Innenverteidigung zum  Anschlusstreffer einnetzte. Sollte da noch was gehen? Nein, denn die Unterrabnitzer bestraften sofort unseren zaghaften Versuch aufzumachen und 4 Minuten später war der alte Torabstand wieder hergestellt – 1:3. Was nun folgte war ein offener Schlagabtausch, bei dem wir nach meinem Geschmack ganz gute Aktionen und auch Tormöglichkeiten hatten. Der Gegner war aber derart abgezockt und bestrafte unsere Sturheit nach vorne zu spielen mit 3 weiteren Treffern in den letzten 10 Minuten. Der Sieg geht natürlich in Ordnung, schlussendlich auch in dieser Höhe.

Nun geht’s zum Saisonabschluss nach Frankenau. Dort wollen wir endlich unseren ersten Auswärtsdreier eintüten!

Die reserve gewann schon wieder, diesmal 7:2!

Aufstellung siehe [hier]

 SC Großwarasdorf- SC Rattersdorf 2:2

Ohne ihren gesperrten Goalgetter Laszlo Egle begannen die Großwarasdorfer dennoch druckvoll. Gegen das läuferisch starke Mittelfeld und die vorerst sattelfeste Abwehr taten wir uns recht schwer. Die Anfangsphase gehörte somit dem Gegner, der diese Überlegenheit auch zu einigen Weitschüssen und zwei richtig guten Einschussmöglichkeiten, die unser Varga Zoltan bestens entschärfte, vor der Pause nutzte.

Im Laufe der Halbzeit kamen wir aber immer besser in die Zweikämpfe und holten mit ein paar guten Kombinationen die Großwarasdorfer aus der Reserve. Bei unserer besten Aktion wurde Szabolc Nemeth unsanft am Abschluss gehindert und der das ganze Match sehr gute Referee zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. Und Arjen Robben,… ahh ich meine natürlich Gabor Hujber (der Vergleich stimmt schon ein bisschen, hat er doch ebenfalls wie der Bayernprofi so seine Probleme beim Elferschießen) schießt diesmal nicht übers Tor und brachte uns 1:0 in Führung, die bis zu Pause hielt.

War es der Angst vorm möglichen Auswärtssieg, schwindende Kräfte; was auch immer der Grund war, wir kamen reichlich unkonzentriert aus der Kabine. Zudem vergab Christoph Tschanits eine 100%tige zum 2:0 und so kam es wie es kommen musste. Binnen weniger Minuten brachen die Großwarasdorfer zweimal entscheidend auf der rechten Seite durch und vollendeten nach guten Hereingaben unser Malheur. 1:2 – der Einmaster „Auswärtspunkt“ setzte Segeln und entschwand beinahe schon am Horizont.

Dazu kamen nun zwei längere Unterbrechungen des Spiels, da sich ein Großwarasdorfer Spieler schwer verletzte (Schienbeinbruch) und mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Doch wir kamen wieder zurück und das haben wir einer Einzelaktion von Philipp Hutter zu verdanken. Zunächst holte er in der 90. Minute einen Freistoß zwei Meter von der Cornerfahne entfernt heraus. Den Freistoß trat der Gefoulte gegen die Regel einer alten Fußballweisheit selbst und zirkelte den Ball herrlich ins lange Kreuzeck. Ein Gedicht, dieses Tor. Das letzte Mal hat das Anfang der 90er der legendäre Korner Andl zusammengebracht!

Das Unentschieden brachte uns den in dieser Saison emotional schönsten Punktezuwachs. Nun geht’s noch gegen die starken Unterrabnitzer und mäßig guten Frankenauer darum, die 20 Punkte Schallmauer zu durchbrechen. Auf geht´s, das schaffen wir!!!

Die Reserve erkämpfte sich einen ein bisschen schmeichelhaften 2:0 Auswärtssieg.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Kleinwarasdorf 4:1

Eigentlich war die Partie gegen den wohl schwächsten Verein der 2. Klasse Mitte schon nach 13. Minuten gelaufen. In dieser knappen viertel Stunde versuchten wir auch unsere guten Vorsätze in die Tat umzusetzen und probierten mit aggressivem Forechecking den Gegner zu verunsichern und so viele Torschüsse wie möglich abzugeben.

Diese Taktik sollte schon nach 3 Minuten fruchten als Szabolcs Nemeth von 16 Metern unhaltbar flach ins lange Eck einnetzte. Nach schöner und schneller Kombination über den gesamten Platz war es wieder unser Spielertrainer, der mit links wieder aus ca. 16 Metern den Ball genau in die kurze Kreutzecke legte.

Diese Treffer lähmten uns aber mehr als sie beflügelten. Alle wussten die Partie ist gewonnen, Kleinwarasdorf hatte nicht die Mittel um auch nur ansatzweise den Gedanken auf einen Punktegewinn zu verschwenden.

Trotzdem kamen sie in der zweiten Hälfte wie aus dem nichts zum Anschlusstreffer. Gabor Hujber richtete es dann aber noch und verwertete wenigsten noch zwei seiner vielen, teils höchstkarätigen Torchancen, um wenigsten ein auf dem Papier versöhnliches Ergebnis zu gewährleisten.

Wenn wir nur ein bisserl konsequenter und im Abschluss konzentrierter gespielt hätten, wäre der Gegner zweistellig nach Hause zu schicken gewesen. Aber na ja, 3 Punkte sind´s auch, schön war´s aber zumindest die letzten 75 Minuten nicht.

Kleinwarasdorf musste gegen uns bereits ihre 7. (!) Reservepartie in der noch nicht einmal bei der Hälfte angelangten Saison absagen. Mich würde es nicht wundern, wenn Kleinwarasdorf als erstes Team den Zeichen der Zeit Tribut zollen muss und wir in dieser Saison zum letzten Mal gegen Sie spielen sollten…

Aufstellung siehe [hier]

 ASK Raiding - SC Rattersdorf 0:0

Schon beim Aufwären bemerkten wir, dass das Fußball-Feld (das den ersten Teil des Namens nicht einmal verdient; der zweite Teil ist schon eher treffend), wie immer trotz tadellosem Fußballwetter kaum reguläre Verhältnisse bot.

Raiding, überraschend weit vorne in der Tabelle, versuchte von Beginn an immer wieder mit weiten Pässen in die Spitze das Mittelfeld zu überbrücken. Dieses Konzept ging nur teilweise auf, weil sich unsere Defensive rasch auf dieses Verhaltensmuster einstellte und relativ wenig Möglichkeiten zuließ. In der ersten Halbzeit kamen die Raidinger daher nur zu drei echten Chancen, wovon die besste ihren Meister in der linken Außenstange fand.

Wir selbst hatten sehr mit den uns nicht vertrauten Platzverhältnissen zu kämpfen und waren im Abschnitt eins kaum gefährlich, obwohl wir je länger das Spiel dauerte, die Partie und Gegner immer besser in Griff bekamen und zumindest ebenbürtig waren.

In der zweiten Hälfte hatten die Raidinger nach einem Eckball eine Kopfballmöglichkeit. Auf der anderen Seite traf Manuel Bauer aus 20 Metern von halb links nur die Stange. Das wars eigentlich. Obwohl sich Matthias Pessenlehner, Hutter Philipp und Szabolcs Nemeth aufopferungsvoll durch das Mittelfeld pflügten, ließ der Platz einfach keine zwei Passes hintereinander zu.

Finito, was soll man sonst in eine für die Zuschauer wahrscheinlich grauslich anzuschauende Partie noch hineinschreiben. Ein Punkt ist ein Punkt.

Die Raidinger werden auch froh sein, dass die Meisterschaft zu Ende geht, denn die Wintersaat steht vor der Tür…J

Die Reserver erackerte sich einen 7:4 Auswärtssieg.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - ASK Lackendorf 5:2

Nach unserer vorwöchigen Niederlage war Wiedergutmachung angesagt und unseren neuen Dressen (nochmals vielen Dank an den Sponsor Ali Kainer!) wollten mit einem Sieg eingeweiht werden.

Lackendorf präsentierte sich von der ersten Minute an als der erwartete schwache Gegner. Die Schlacht ums Mittelfeld war nach wenigen Minuten zu unseren Gunsten gewonnen und immer wieder setzten wir mit tiefen Pässen Gabor Hujber ein, der einen sehr guten Tag erwischte. Fast im Minutentakt erspielten wir uns Möglichkeiten, doch wollte uns kein Tor gelingen. Gabor Hujber lief dreimal allein aufs Tor zu, Manuel Bauer knallte aus 2 Metern alleinstehend drüber und Matthias Pessenlehner schoss aus 4 Metern Entfernung unbedrängt nur den Tormann an. Dazu kamen immer wieder gute Vorstöße von der Seite, die für einige Verwirrung in der Lackendorfer Abwehr sorgte.

Die Lackendorfer Angriffe? Nun einen gabs, bei dem unser Schlussmann den alleine auf ihn zulaufenden Stürmer geschickt abdrängte und den Schussversuch toll parierte.

An Chancen stand es 10:1 für uns, an Toren leider aufgrund eines in der 22. Minute verwandelten (zu recht gegebenen) Elfers 0:1. Erinnerungen an das Spiel gegen Pöttsching wurden wach.

Doch kurz vor der Pause dann doch die Erlösung, diesmal nach einer Ecke durch den aufgerückten Paul Frühwirth. Sein Kopfball wurde noch kurz abgewehrt, beim Nachschuss aus kurzer Distanz war der Lackendorfer Tormann dann aber das erste Mal machtlos.

Einer Kabinenpredigt des Trainers folgten unverzüglich Taten. Der eingewechselte Johannes Schütz tankte sich in der 46. Minuten mit seinem zweiten Ballkontakt nach sehenswerter Kombination auf der rechten Seite durch und überraschte den Goalie mit einem scharfen Schuss aus ca. 12 Metern ins kurze Eck. Nun kam die wohl beste Phase unserer gesamten Herbstsaison. Endlich einmal zeigten wir ein angstbefreites, gutes Kombinationsspiel und waren dem sichtlich überforderten Gegner in allen Belangen überlegen. Die Tore waren alle schön herausgespielt und nach einem Doppelpack von Gabor Hujber führten wir nach 56 Minuten bereits 4:1. Wir ließen nicht locker und speziell auf unserer linken Angriffsseite brachen immer wieder unsere Mannen durch die zerbröselnde Abwehrmauer und sorgten für viele Einschussmöglichkeiten. Trainer Szabolcs Nemeth sorgte  in der 72. Minute für das 5:1 und als wir ein bisschen des Spieles überdrüssig wurden, fingen wir uns das vermeidbare 5:2 ein.

Resümee: Ein schwacher Gegner wurde von uns unerwartet klar gegen die Wand gespielt. Das Ergebnis war nicht nur verdient, sondern aus Lackendorfer Sicht sehr schmeichelhaft; ein 10:2 wäre durchaus möglich gewesen. 

Und nun sind wir wie so oft an einem Scheideweg angelangt. Der 9. Tabellenplatz scheint abgesichert und wenn wir nächste Woche gegen Raiding gewinnen sollten, zementieren wir uns in der ersten Tabellenhälfte ein. Verlieren wir, …. na ja.

Die Reserve feierte ein hochverdientes 9:0 Schützenfest.

Aufstellung siehe [hier]

Saison 2013/14

SC Kroatisch Minihof - SC Rattersdorf 2:0

Minihof begann ambitioniert und versuchte von hinten raus geordnet das Spiel aufzubauen. Sah vielleicht gut aus, war aber nicht sonderlich effektiv. Im Mittelfeld hielten wird gut dagegen, und hinten ließ die ob der Sperre von Zsolt Banfalvi umgestellte Verteidigung nichts anbrennen. Als einzige Tormöglichkeit gilt es einen Kopfball vom Fünfer übers Tor zu notieren. Anfangs verhalten, entwickelten wir sukzessive mehr Selbstvertrauen und vor allem Christoph Tschanits als Spitze kombinierte mit Philipp Hutter und Matthias Pessenlehner das ein oder andere mal gefällig bis zum gegnerischen Strafraum. Zählbares kam aber auch bei uns nicht raus. Just in einer Phase in der das Spiel zu kippen begann und wir etwas die Oberhand bekamen, fingen wir uns das 1:0 ein. Einer Kerze im Strafraum folgte ein zu ungestümes attackieren am Minihofer Stürmers, was einen leider berechtigten Elfmeter zur Folge hatte.  Eine Minute später wurde Christoph Tschanits klar im Strafraum gefoult, der fällige Elfer wurde aber nicht gegeben.

Das Spiel selbst plätscherte danach und in der 2. Halbzeit eher nur so dahin. Mit Fortdauer der zweiten Halbzeit  und schwindenden Kräften (leider sah Christoph Tschanits in der 80. Minute die Ampelkarte) kamen die Minihofer zu 2-3 Chancen, von denen sie eine in der 83. Minute zum entscheidenden 2:0 verwerteten.

Nun ein Wort zum Schiedsrichter:  Nicht nur das er zumindest einen Elfer für uns nicht gegeben hat, er pfiff unsere Mannschaft spätestens ab Mitte der ersten Halbzeit konsequent runter. Jeder strittige Zweikampf wurde zugunsten Minihofs entschieden. Er agierte kleinlich und war sichtlich mit der Spielleitung überfordert. Wir kassierten 5 Gelbe und eine absolut lächerliche Gelb-Rote Karte – Minihof trotz gleichwertiger Fouls keine einzige. Was auch immer seine Motive waren, er hat ganze Arbeit geleistet und war ein entscheidender Faktor warum in einer klassischen 0:0-Partie Minihof als Sieger vom Platz ging.

Nach drei erfolgreichen Wochen gingen wir nun erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Nächste Woche gegen Lackendorf wollen wir diesen „Betriebsunfall“ wieder ausbessern und einen Dreier nachlegen.

Die Reserve mussten wir leider mangels Spieler absagen!!!

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SVO bet-at-home.com 3:1

Nach 4 Punkten in den letzten beiden Spielen ging man gegen die noch sieglosen Oberloisdorfer durchaus als leichter Favorit in die Partie. Außerdem waren erstmals beinahe alle Spieler unseres Kaders verfügbar.

Dennoch war bei uns ab der ersten Minute eine nicht notwendige Nervosität spürbar, die uns am geordneten Spielaufbau hinderte. Wir kamen nicht richtig in die Zweikämpfe und immer wieder spielten uns die ungarischen Legionäre des Gegners im Mittelfeld gekonnt aus. Hört sich vielleicht jetzt schlimmer an als es tatsächlich war, denn Oberloisdorf konnte nicht wirklich eine Torchance herausspielen. Aber wahrscheinlich war aufgrund der nominellen Aufstellung die Erwartungshaltung an die Mannschaft eine höhere. Die besseren Chancen hatten aber dann trotzdem wir. Einmal scheiterte Szabolcs Nemeth nach schöner Kombination (sein Schuss ging am langen Eck knapp vorbei), ein andermal wurde ein Kopfball von Paul Frühwirth noch kurz vor der Linie abgeblockt. Die größte Chance hatte aber Gabor Hujber, der einen berechtigten Elfmeter wie in Mannersdorf über die Latte jagte. In der 26. Minute brachte uns diesmal Johannes Schütz auf die Siegesstraße, der nach guter Vorarbeit von Philipp Hutter und einer Schuss-Flanke von Szabolcs Nemeth den zu kurz abgewehrten Ball zum 1:0 einschob.

Auch die zweite Hälfte begann nervös und Oberloisdorf kam viel motivierter aus der Kabine. 2-3 ungefährliche Schüsse waren allerdings vorerst das einzige Ergebnis. Plötzlich lief unser Gabor Hujber nach weitem Abschlag allein auf das gegnerische Tor zu, wurde gefoult und der Oberloisdorfer Libero wurde zu Recht vom Platz gestellt. Oberloisdorf war nun ab der 63. Minute mit nur noch 10 Mann am Platz. Danach kam unsere beste Phase in der wir einige Chancen vorfanden und auch 2 davon nutzten konnten. Das 2:0 besorgte nach Pass in den Rückraum Szabolcs Nemeth per flachen Schuss aus 10 Metern. Beim 3:0 gewann Matthias Pessenlehner den entscheidenden Zweikampf im Mittelfeld, gab an Szabolcs Nemeth weiter, dieser schickte direkt Philipp Hutter auf seinen einsamen Weg Richtung Tor und der beste Mann am Platz ließ dem gegnerischen Goalie keine Chance. Und selbst danach kam unser Team nicht zur Ruhe und agiert noch immer hektisch, was dann auch 15 Minuten vor dem Ende zum 3:1 führte.

Auch wenn Oberloisdorf mit den Schiedsrichterentscheidungen manchmal haderte, waren diese keinesfalls spielentscheidend. Vielen Dank hier auch an den Ordnerdienst, der einmal mehr davon absah, das Platzstürmchen kurz vor Ende der Partie brutalst niederzuknüppeln und anstatt dessen mit gewohntem Fingerspitzengefühl die Situation perfekt löste J.

Alles in Allem war vieles vorhanden, was man für ein rassiges Derby braucht: schönes Wetter, viele Zuschauer, ein Elfmeter, eine rote Karte und eine Menge Emotionen. Etwas mehr spielerische Akzente hätten allerdings nicht geschadet.

Die Reserve erkämpfte einen 2:1 Heimsieg.

Aufstellung siehe [hier]

SC Unterpullendorf - SC Rattersdorf 2:2

Schon wieder waren wir zu Beginn des Spiels nicht wach genug und Unterpullendorf kam mit dem ersten Angriff zur schnellen 1:0 Führung. Ein zwischen Elfer und Fünfer hereingezirkelter Freistoß wurde von unserer Abwehr nicht konsequent genug verteidigt und von einem schnelleren Gegenspieler unhaltbar ins lange Eck verlängert. Nunmehr wachgerüttelt übernahmen wir ab da das Kommando. Angetrieben von unseren Rückkehrern Philipp Hutter und Matthias Pessenlehner gehörte das Mittelfeld vollständig uns. Unterpullendorf versuchte mit langen Bällen diese Schwäche auszugleichen, doch die ganze erste Halbzeit wurden Sie nicht mehr gefährlich. Phillip Hutter, der beste Mann am Platz, nahm sich in der 15. Minute ein Herz und überhob sehenswert und mit viel Übersicht den notorisch zu weit vor den Tor stehenden Unterpullendorfer Schlussmann. Nach gut einer halben Stunde war es wieder unser Spielmacher, der nach einer weiten Flanke kampfstark den zweiten Ball eroberte, einen Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem Stanglpaß das 2:1 erzwang. Erzwang deshalb, weil es keiner von uns war der den Angriff vollendete, sondern diese Aufgabe dankenswerterweise ein Unterpullendorfer Verteidiger gleich selbst übernahm.

Nach der Pause zeigte sich Unterpullendorf verbessert und wurde kontinuierlich stärker. Schon in der 47. Minute war es soweit und wir mussten den Ausgleich hinnehmen. Auf unserer linken Seite wurde ein Unterpullendorfer nicht richtig attackiert, dieser kam zur Flanke, welche leider ein Gegner zum 2:2 erwischte. Wie gesagt, Unterpullendorf kam nun immer mehr auf und wir haben es unserem Schlussmann Zoltan Varga und einer kleinen Portion Glück zu verdanken, dass wir einen Punk nach Hause nehmen konnten. Zweimal parierte unser Goalie in extremis, einmal benötigten wir sogar die Mithilfe der Stange. Zwar öffneten sich uns in dieser zweiten Halbzeit auch genügend Räume für unsere Gegenangriffe, die aber, sagen wir einmal so, eher verhalten geführt wurden. Solche Situationen wären ein Fressen für einen in Eins-zu-Eins Situationen starken Konterstürmer, aber man kann ja nicht alles haben…

Letztendlich ist alles was wirklich zählt der Punkt den wir nun mehr am Konto haben. Zwei Runden ungeschlagen hoffen wir nun auf gutes Wetter am Sonntag und freuen uns auf das Derby gegen Oberloisdorf!

Die Reserve verlor nach 3:0 Führung noch 3:6.

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SC Unterfrauenhaid 2:0

In der Vorbereitung hatten wir gegen durchwegs stärkere Gegner immer sehr gute Leistungen gezeigt und so erkannten wir, dass unsere Mannschaft auch vor dem Tabellenführer Unterfrauenhaid keine allzu große Angst haben sollte. Trotzdem waren die Vorzeichen alles andere als ermutigend. Zum einen mussten wir mit Matthias Pessenlehner, Phillip Hutter sowie Johannes Schütz schon wieder fast unser gesamtes Mittelfeld vorgeben und zum anderen war doch da vorige Woche irgendwas in Mannersdorf...

Unser Trainer reagierte mit einer taktischen Umstellung  und schickte die 4er Abwehrkette in den Ruhestand. Dies machte sich bezahlt, denn von Beginn an machte unsere Abwehr einen ungewohnten, relativ sicheren Eindruck.

Unterfrauenhaid war sich seiner Favoritenrolle bewusst und trat einigermaßen arrogant auf. Doch schon nach den ersten paar Minuten war klar, dass wir an diesem Tag ein unangenehmer Gegner werden würden. Obwohl Unterfrauenhaid vielleicht den Tick mehr Ballbesitz hatte, gehörte die erste Halbzeit eigentlich vollständig uns. Zweikämpfe wurden tapfer und erfolgreich geführt und sowohl Christoph Tschanitsch als auch Gabor Hujber vergaben jeweils 100%tige Torchancen. Und so war es diesmal ein Abwehrspieler der uns in der 44. Minute erlöste. Ein schnell ausgeführter Freistoß überraschte die Unterfrauenhaider Abwehr und Dominik Schermann (Gratulation: Im 5. Meisterschaftsspiel zum ersten Mal ohne gelbe Karte geblieben!) drückte zum verdienten 1:0 ein. Die Reaktion des Gegners blieb aus und so ging es mit der Führung und ohne eine erwähnenswerte Tormöglichkeit des Gegners in die Pause.

Natürlich musste im zweiten Spielabschnitt Unterfrauenhaid nun kommen und natürlich kamen wir unter Druck. Aber trotz allem hielten wir diesem bravourös stand! Im zentralen Mittelfeld ging beim Gegner gar nichts, auf den Seiten zeigten Dominik Schermann und Michael Freh ihre besten Saisonleistungen und ließen nichts durch. Dazu kam noch, dass die beiden als sehr gefährlich eingestuften Unterfrauenhaider Mittelstürmer bei unseren routinierten Sechsern Andreas Reiter (39) und Paul Frühwirth (38) bestens aufgehoben waren und die gesamten 90 Minuten keine Tormöglichkeit vorfanden. Bis 30 Meter vor dem Tor sah das Spiel des Gegners vielleicht ganz gut aus, weiter vorne mangelte es aber sichtlich an Kreativität. Letztendlich können wir ohne uns selbst zu belügen sagen, dass Unterfrauenhaid die zweite Halbzeit vielleicht 2 Tormöglichkeiten hatte, die von unserem Schlussmann Varga Zoltan meisterlich entschärft wurden.

Und dann kam David Kornfeld. Nach einem weiten Ausschuss, den zwei Verteidiger passieren ließen, lief dieser alleine aufs gegnerische Tor zu und schloss mit einem scharfen, trockenen Schuss ins lange Eck drei Minuten vor Schluss perfekt ab. Die Menge jubelte, Unterfrauenhaid resignierte.

Mein Gott, mit dem haben wir wohl alle nicht gerechnet, aber so ist Fußball. Die erste Halbzeit war spielerisch gut, in der zweiten stimmte Kampfkraft und Moral. Nehmen wir diesen Spirit mit in die nächsten Wochen!

Die Reserve gewann souverän 6:2 und schreitet in der Tabelle weiter voran.

Aufstellung siehe [hier]

UFC Mannersdorf - SC Rattersdorf 6:1

Spät aber doch hier der Spielbericht zum Derby in Mannersdorf. Ich musste mich erst einmal richtig überwinden einen Spielbericht zu dieser Blamage zu schreiben aber nachdem ich 2-mal darüber geschlafen habe möchte ich nun doch dazu Stellung nehmen.

Das Spiel begann wie auf einer schiefen Ebene. Die Mannersdorfer, weit weg vom Niveau einer Spitzenmannschaft, schnürten uns in unserer Hälfte ein. Ständig wurden Zweikämpfe im Mittelfeld verloren und der Ball konnte von uns kaum über mehr als 3 Spielstationen gehalten werden. Die Abwehr stand katastrophal schlecht und war löchrig wie ein Schweizer Käse. Na und dann kamen noch unsere individuellen Fehler dazu, die der Gegner eiskalt zu einer schnellen 2:0 Führung nutzte. So unkoordiniert die Angriffe des Gegners auch waren, ständig herrschte Gefahr vor unserem Tor. Das rausspielen funktionierte nicht richtig und so stellte Mannersdorf rasch auf ein komfortables 4:0. Wie aus dem nichts gelang uns mit der einzigen halbwegs brauchbaren Aktion das äußerst schmeichelhafte 4:1, mit dem es auch in die Pause ging.

Nach der Pause waren wir etwas besser und Mannersdorf zeigte ein anderes, sehr verunsichertes Gesicht. Vielleicht waren wir die eine oder andere Phase sogar optisch überlegen, aber um ehrlich zu sein, hatten wir die gesamte zweite Hälfte bis auf einen Elfer, den Gabor Hujber an die Latte knallte, keine einzige zwingende Tormöglichkeit. Mannersdorf wurde im Konter immer gefährlicher und stellte in der Schlussphase auf ein sehr verdientes 6:1.

Was soll man da noch sagen. Wieder einmal waren wir aus welchen Gründen auch immer extrem ersatzgeschwächt, wieder einmal kamen wir mit dem letzten Aufgebot zum Spiel. Wieder einmal ging es Spitz auf Knopf dass wir 11 Spieler für die Reserve zusammengebracht haben. Wieder einmal… das geht nun schon mindestens ein Jahr so.

Alle anderen Mannschaften spielen mit 5,6, manche sogar mit 10 oder 11 auswärtigen Spielern. Wir wollten das nicht (mehr) und gehen heuer einen anderen Weg und spielen defacto mit 3 Legionären.

Kameraden: Ob dieser Weg erfolgreich ist liegt alleine an uns. An JEDEM einzelnen Spieler. Da geht es um Trainingsbeteiligung im speziellem, aber vor allem generell um die Bereitschaft Zeit in das Hobby Fußball investieren zu wollen. Aber wenn diese Bereitschaft nicht vorhanden ist, wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, und wenn wir nicht alle mit Herz bei der Sache sind brauch ich kein Prophet zu sein wenn ich sage, dass der eingeschlagene Weg nicht den erhofften Erfolg bringen wird.

Paul Frühwirth

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - ASV Pöttsching 0:1

Pöttsching erfüllte unsere Erwartungen voll und ganz und erwies sich als der bisher schwächste Gegner dieser jungen Saison. Und so war es ein neues Gefühl nicht gleich zu Beginn unter Druck zu geraten, sonder das Spiel selbst gestalten zu können. Wir nahmen das Heft zögerlich in die Hand und erarbeiteten uns ein Übergewicht im Mittelfeld. Chancen blieben Mangelware, weil wir aus den uns sich bietenden Räumen kein Kapital schlagen konnten. Vor allem auf den Außenbahnen ließ uns der Gegner viel Platz, doch kaum eine eins zu eins Situationen wurde hier gewonnen noch kamen Flanken in den gegnerischen Strafraum. Und wieder einmal bewahrheitete sich die unsympathischste aller Fußballweisheiten: „Die Tore die man nicht schießt, bekommt man.“ Nach einer knappen halben Stunde war die Mauer bei einem Freistoß nicht optimal positioniert und der Ball wurde gekonnt neben der Mauer ins kurze Eck geschossen. Wir gaben nicht auf und kamen noch vor der Pause zu 2-3 hochkarätigen Möglichkeiten doch Gabor Hujber auf der einen und Andreas Wanger auf der anderen Seite suchten nicht konsequent genug den Abschluss. So ging es 0:1 in die Pause. Auch in den zweiten 45 Minuten waren wir immer die bessere Mannschaft. Einige gute Möglichkeiten boten sich noch, doch leider wurde keine davon verwertet. Aber eigentlich ist es nicht die Abschlussschwäche die uns Kopfzerbrechen machen muss. Auch nicht das zentrale Mittelfeld oder die Abwehr, die sich immer besser einspielt und diesmal recht solide stand (zugegeben: sehr schwacher Gegner; vielleicht zweieinhalb Chancen wurden zugelassen) sind das Problem. Unsere größte Baustelle ist der nicht vorhandene Druck auf den Außenbahnen. Da passiert einfach wenig bis gar nichts. Schade, wirklich schade, dass wir uns so um die Früchte der guten Kirtagspartie gebracht haben. Statt mit 6 Punkten weiter nach vorne schauen zu können, gibt’s jetzt am Samstag fast schon ein Kellerderby. Die Reserve verlor 1:2

Aufstellung siehe [hier]

SC Rattersdorf - SV Lutzmannsburg 3:1

Das Spiel begann gleich wie das Spiel gegen Dörfl. Nämlich mit einem schnellen Treffer des Gegners. Bereits nach wenigen Minuten kam ein Steilpass der Lutzmannsburger durch die Nahtstelle unserer Viererkette und es stand 0:1. Auch in weiterer Folge wirkten die Gäste aus Lutzmannsburg spritziger und spielstärker. Sie kamen auch zu einigen guten Chancen, doch spätestens bei unserem wiedermal starkspielenden Tormann Manuel war dann Schluss. Gegen Ende der ersten Halbzeit fanden wir dann endlich besser ins Spiel und kamen auch zu einigen Torchancen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgt unser Krocha, alias Toni Kross, mit einer sehenswerten Einzelaktion für den Ausgleichstreffer. So ging es mit einem 1:1 in die Halbzeit. Angeheizt von der tobenden Kirtagsmeute auf der Nord zeigten wir in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. In der ersten Minute der zweiten Halbzeit fanden wir gleich zwei Hundertprozentige durch Freh Michael und Gabor Hujber vor. Leider wollte der Ball noch nicht ins Tor und landete an der Stande bzw. wurde vom Tormann der Lutzmannsburger gut pariert. Doch wir ließen die Lutzmannsburger nicht mehr ins Spiel kommen und liefen einen Angriff nach dem anderen. Schließlich war es nur mehr eine Frage der Zeit bis zum Führungstreffer und dieser gelang auch. Gabor vollendete einen schön herausgespielten Angriff eiskalt zum 2:1. Kurz darauf erhöhte Gabor nach schönem Zusammenspiel mit Szabolcs Nemeth auf 3:1 und brachte die Kirtagsmeute zum toben. Das Spiel war danach gelaufen. Lutzmannsburg gab sich jedoch nicht auf aber unsere Abwehr stand gut und somit blieb es beim 3:1. Alles in Allem kann man mit der gezeigten Leistung, speziell in der zweiten Halbzeit, sehr zufrieden sein und es macht Lust auf mehr. Jetzt heißt es gegen Pöttsching nachlegen und dann geht es schon nach Mannersdorf zu Derby.

Die Reserve verlor mit 2:5.

Aufstellung siehe [hier]


design by kNoX